Bach privat, Nigl, Richter

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Januar 1970
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Programm und Besetzung

Programm

 


Johann Sebastian Bach
Aus dem Musicalischen Gesang-Buch von Georg Christian Schemelli:
„Dir, dir, Jehova, will ich singen“ BWV 452
„Vergiss mein nicht, mein allerliebster Gott“ BWV 505
„Vergiss mein nicht, dass ich dein nicht vergesse“ BWV 504
Cantabile, ma un poco Adagio aus der Sonate für Violine und obligates Cembalo Nr. 6 G-Dur BWV 1019a
Rezitativ und Choral für Bass „Es kann mir fehlen nimmermehr“ Nr. 2 aus der Kantate Ich hab in Gottes Herz und Sinn BWV 92
Aus dem Zweiten Notenbüchlein für Anna Magdalena Bach:
Arie für Sopran „Schlummert ein, ihr matten Augen“ Nr. 3 aus der Kantate Ich habe genug BWV 82
Prélude aus der Suite für Violoncello Nr. 1 G-Dur BWV 1007
(Bearbeitung für Laute solo)
Der Friede sei mit dir – Kantate für Sopran, Bass, Chor, Oboe, Violine und Basso continuo BWV 158
Aus dem Musicalischen Gesang-Buch von Georg Christian Schemelli:
„So gehst du nun, mein Jesu, hin“ BWV 500
Aus dem Zweiten Notenbüchlein für Anna Magdalena Bach:
„Bist du bei mir, geh ich mit Freuden“ BWV 508 (vermutlich von Gottfried Heinrich Stölzel, Bach zugeschrieben)
Aus dem Musicalischen Gesang-Buch von Georg Christian Schemelli:
„Komm, süßer Tod, komm, sel’ge Ruh!“ BWV 478
Arie für Alt (Herkules) „Treues Echo dieser Orten“ Nr. 5 aus der Kantate Lasst uns sorgen, lasst uns wachen BWV 213 – „Herkules auf dem Scheidewege“
Aus dem Zweiten Notenbüchlein für Anna Magdalena Bach:
„Erbauliche Gedanken eines Tobackrauchers“ BWV 515
Arie für Alt (Herkules) „Ich will dich nicht hören“ Nr. 9 aus der Kantate Lasst uns sorgen, lasst uns wachen BWV 213 – „Herkules auf dem Scheidewege“
Arie für Bass „Das Stürmen von den rauen Winden“ Nr. 6 aus der Kantate Ich hab in Gottes Herz und Sinn BWV 92


Interpreten

 

Georg Nigl, Bariton
Anna Lucia Richter, Mezzosopran
Luca Pianca, Laute
Stefano Barneschi, Violine
Vittorio Ghielmi, Viola da Gamba
Jeremy Joseph, Cembalo / Orgel

Stiftung Mozarteum

Bereits im Mozart-Jubiläumsjahr 1856 gründete sich ein Verein, dessen Ziel die Errichtung einer dem Genius Loci gewidmeten Musikschule (mit Bibliothek, Archiv und Konzertsaal) war. Nachdem verschiedene Bauten in der Salzburger Innenstadt hierfür in Betracht gezogen worden waren, entschied man sich schließlich für den Erwerb der Villa des ehemaligen Innenministers Josef von Lasser in der Schwarzstraße. Der Umbau erfolgte 1910–14 nach Plänen von Richard Berndl: Im Stil des Münchner Späthistorismus gehalten, wurden elegante Details mit Elementen der lokalen barocken Tradition, des Jugendstils und heimatlicher Baukunst verbunden. 1917 wählte das Kuratorium der Internationalen Stiftung Mozarteum (ISM) Bernhard Paumgartner einstimmig zum Direktor des damaligen Konservatoriums, aus dem später eine Akademie hervorging, die dann wiederum zur Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Mozarteum wurde und mittlerweile das Universitätsstatus hat. Unter seiner Leitung erlebte diese Ausbildungsstätte in den folgenden Jahren einen großen Aufschwung: Insbesondere zahlreiche Musiktheater-Einstudierungen im Rahmen der „Mozarteums - Opern“ und deren Aufführung im Salzburger Stadttheater (dem heutigen Landestheater) gehen auf seine Initiative zurück.

Die internationale Stiftung Mozarteum hat seit 1921 eng mit dem Salzburger Festival zusammengearbeitet. Der Große Saal des Mozarteums ist einer der wichtigsten Veranstaltungsorte der Konzertreihen, besonders deswegen, weil er sich für Aufführungen der Kammermusik ausgezeichnet aneignet. Die Mozarts Matineen, Morgen Konzerte, die während des Salzburger Festivals am Wochenende gehalten wurden, wurden von Bernhard Paumgartner  vorgestellt und hatten in der Zwischenzeit einen legendären Status angenommen. Die ersten Unterrichtskurse für Dirigieren und Musikinstrumenten wurden 1930 gehalten und aus diese Initiative entstand später die Internationale Sommer Akademie des Mozarteums. Jedes Jahr kommen renommierte Universitätsdozenten mit begeisterten Musik Studenten aus der ganzen Welt  zusammen.

 

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