Heinrich VIII

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Januar 1970
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Wenn der Wunsch zur Staatsaffäre wird: Mit Heinrich VIII., einer schändlich vernachlässigten Oper von Camille Saint-Saëns, schließt La Monnaie seinen den Tudor-Monarchen gewidmeten Zyklus ab. Diese letzte Hommage an die Grand Opéra präsentiert den berüchtigten englischen König in dem Moment, in dem er die Annullierung seiner Ehe mit Katharina von Aragón anstrebt, um Anne Boleyn heiraten zu können - und sogar bereit ist, die Autorität des Papstes herauszufordern, um seinen Willen durchzusetzen.


Das Ausgraben verborgener Schätze aus dem französischen Repertoire ist für den Regisseur Olivier Py (Les Hugenotten, Hamlet und Dialogues des Carmélites) zu einer heiligen Mission geworden. In seinem Landsmann Alain Altinoglu hat er den idealen Partner gefunden, um dieser einzigartigen Partitur fast ein Jahrhundert nach dem Tod ihres Komponisten vom Orchestergraben aus neues Leben einzuhauchen.

Programm und Besetzung

Dirigent: ALAIN ALTINOGLU
Direktor: OLIVIER PY
Bühnenbild und Kostüme: PIERRE-ANDRÉ WEITZ
Beleuchtung: BERTRAND KILLY
Chormeister: EMMANUEL TRENQUE


Heinrich VIII: LAURENT NAOURI
Don Gomez de Féria: ED LYON
Le Kardinal Campeggio: PAUL GAY
Der Graf von Surrey: ENGUERRAND DE HYS
Le Duc de Norfolk: WERNER VAN MECHELEN
Cranmer: JÉRÔME VARNIER
Katharina d'Aragon: VÉRONIQUE GENS
Anne de Boleyn: NORA GUBISCH
Lady Clarence: LUDIVINE GOMBERT


Sinfonieorchester und Chor La Monnaie
Chorakademie La Monnaie unter der Leitung von Benoît Giaux


Produktion: DE MUNT / LA MONNAIE
In Partnerschaft mit: PALAZZETTO BRU ZANE - CENTRE DE MUSIQUE ROMANTIQUE FRANÇAISE
Mit der Unterstützung von: NATIONALE LOTERIJ / LOTERIE NATIONALE

La Monnaie

Das Théâtre Royal de la Monnaie ist ein Opernhaus in Brüssel, Belgien. Beide Namen übersetzen sich mit dem Royal Theatre of the Mint.


Heute trägt die belgische Nationaloper, eine föderale Institution, den Namen des Theaters, in dem sie untergebracht ist. Daher bezieht sich la Monnaie oder de Munt sowohl auf die Struktur als auch auf die Operngesellschaft.


Als führendes belgisches Opernhaus ist es eine der wenigen kulturellen Institutionen, die von der belgischen Bundesregierung finanziell unterstützt wird. Andere Opernhäuser in Belgien, wie die Vlaamse Opera und die Opéra Royal de Wallonie, werden von den Regionalregierungen finanziert.

Johan Jacobs
© Lissyelle Laricchia
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