La Bohème - Puccini Festspiele

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Januar 1970
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„La Bohème“ zählt auch Heute noch zu den beliebtesten Opern Giacomo Puccinis.

 

Handlung der Oper

 

 
Akt I – Eine Pariser Mansarde am Weihnachtsabend

 

Der Dichter Rodolfo und der Maler Marcello sind hungrig und frieren. Aus Mangel an Feuerholz verbrennt Rodolfo sein eigenes Manuskript. Nacheinander gesellen sich der Philosoph Colline und der Musiker Schaunard zu den beiden Freunden. Benoît, der Vermieter, klopft und verlangt die Miete. Die Bohemiens lenken ihn geschickt ab und werfen ihn schließlich hinaus, um sich dann ins Quartier Latin aufzumachen, wo sie den Weihnachtsabend feiern wollen. Rodolfo bleibt noch. Eine junge Frau klopft an. Es ist Mimì. Sie bittet Rodolfo, ihre erloschene Kerze anzuzünden. Er fordert sie auf, sich ans Feuer zu setzen. Doch Mimì möchte ihn nicht stören, zündet ihre Kerze an und ist bereits im Begriff zu gehen, als sie bemerkt, dass sie ihren Schlüssel verloren hat. Bei der Suche nach dem Schlüssel im Mondlicht treffen sich ihre Hände. Rodolfo gesteht ihr seine Liebe, und gemeinsam gehen sie hinaus in die sternenklare Nacht.

 

 

Akt II – Am selben Abend im Café Momus im Quartier Latin

 

 

Rodolfo stellt Mimì seinen Freunden vor. Etwas zurückhaltend und skeptisch nehmen diese sie in ihren Kreis auf. Musetta zieht alle Aufmerksamkeit auf sich, als sie mit ihrem neuen Verehrer, dem reichen Alcindoro, erscheint. Sie haben sich am Nebentisch der feiernden Freunde niedergelassen. Trotz ihrer Trennung liebt Musetta Marcello immer noch und will ihn wieder zurück. Sie ist Alcindoros überdrüssig und behandelt ihn herablassend. Als er schließlich das Café verlässt, wirft Musetta sich in Marcellos Arme. Soldaten marschieren vorbei, die Menge schließt sich ihnen jubelnd an. Für die Bohemiens ist dies Gelegenheit, sich davonzustehlen, ohne die Rechnung zu begleichen.

 
Akt III – Ein Wintermorgen an der Zollschranke „La Barrière d`Enfer“

Rodolfo hat seinen Glauben an Mimì verloren. Er verbringt die Nacht in dem Gasthof, in dem Marcello und Musetta im Winter Geld verdienen. Mimì sucht Marcello auf, um ihn um Rat zu bitten. Als Rodolfo unverhofft erscheint, versteckt sich Mimì und belauscht ein Gespräch der beiden Männer. Unter Tränen gesteht Rodolfo seine Hilflosigkeit: Er meidet Mimì, weil er nicht mit ansehen kann, wie sie durch ihre unheilbare Krankheit immer schwächer wird. Mimì versteht und will gehen. Doch Rodolfo hält sie zurück, und während Musetta und Marcello sich nach einem Streit trennen, beschließen sie, noch bis zum Frühling zusammenzubleiben.

 

 

AKT IV – Ein Frühlingstag in der Mansarde

 

 

Während Mimì und Musetta von reichen Freiern umworben werden, trauern Rodolfo und Marcello ihrer verflossenen Liebe nach. Die Freunde bereiten ein spartanisches, mit Galgenhumor gewürztes Mahl. Ihre Ausgelassenheit steigert sich zusehends, bis plötzlich Musetta ins Zimmer stürzt, mit Mimì, die sie auf dem Weg zur Mansarde völlig entkräftet auf der Straße fand. Während Musetta und die anderen einen Arzt holen, versichert Mimì Rodolfo ihrer ewigen Liebe. Sie stirbt, und im Spiegelbild ihres lieblichen Gesichts begreift Rodolfo seinen Verlust.

Programm und Besetzung

Regie: Ettore Scola
Gefilmt von: Marco Scola Di Mambro
Regie: Enrico Calesso
Sets: Luciano Ricceri

Torre del Lago Puccini

Torre del Lago ist eine Stadt mit fast 11.000 Einwohnern, ein Ortsteil der Gemeinde von Viareggio, in der Provinz Luca, Toskana, Italien, zwischen dem See von Massaciuccoli und dem Tyrrhenischen Meer. 

Das Puccini-Festival in Torre del Lago zählt zu den berühmtesten Musikevents in Italien und ist weltweit das einzige dem Komponisten Giacomo Puccini gewidmete Festival. Das Festival Puccini, ein jährliches Opernfestival, das rund 40.000 Besucher anzieht, ist ein Open-Air-Theater, nicht weit entfernt von der Villa, wo Opernkomponisten Giacomo Puccini lebte und arbeitete. Er wird in einer kleinen Kapelle in der Villa begraben. 

 

Es fand erstmals 1930 statt, und damit war der innerste Wunsch des italienischen Komponisten endlich erfüllt: eine Aufführung seiner Opern erleben zu können - direkt an den Ufern des Sees, wo er sie komponiert hatte. Nur sechs Jahre nach dem Tod Puccinis brachten seine Freunde die berühmte „La Bohème“ erstmals auf die erstaunliche Bühne des Lago di Massaciuccoli, und damit entstand eine Tradition, die noch heute lebendig bleibt.
Seit 2008 findet das Puccini Festival  im neuen Freilichttheater statt, das anlässlich der 150. Geburtstags Puccinis eröffnet wurde.

 

 

 

 

 

 

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