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Pagliacci

VenueCarlo Felice Theater
CalendarFr. 22 Jan. 2027 - So. 31 Jan. 2027
Inhalt / Details

Handlung

Bei einer Truppe von fahrenden Schauspielern im Italien des späten 19. Jahrhunderts erfährt der Anführer Canio kurz vor seinem Auftritt von der Untreue seiner Frau Nedda, die eine Affäre mit Silvio hat. Canio singt daraufhin die berühmte Arie Vesti la giubbia mit der an sich selbst gerichteten Textzeile Ridi, pagliaccio, sul tuo amore infranto („Lache, Bajazoo, über Deine zerbrochene Liebe“). Noch während dieser Aufführung stellt Canio seine Frau zur Rede, wobei Realität und Bühnenspiel tragisch ineinander übergehen; am Ende tötet Canio im Affekt sowohl Nedda als auch ihren Geliebten Silvio vor den Augen des entsetzten Publikums.

 

Prolog

Tonio tritt im Kostüm seiner Komödienfigur Taddeo vor den geschlossenen Vorhang und heißt das Publikum mit einer Rede über die Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen Schauspiel und Realität willkommen („Si può?“). Im Namen des Librettisten und Komponisten bereitet er die Zuschauer auf ein besonders realitätsnahes Stück vor.

 

Erster Akt

Festplatz an einer Wegkreuzung auf dem Land; im Hintergrund ein Dorf; rechts ein Jahrmarkttheater

Szene 1. Canio zieht mit seiner Commedia-dell’arte-Truppe ins Dorf und lädt die jubelnde Menge zur Abendvorstellung ein (Canio: „Un grande spettacolo“). Der missgestaltete Tonio will Canios Frau Nedda beim Absteigen vom Karren helfen, wird aber von dem eifersüchtigen Canio mit einer kräftigen Ohrfeige zurechtgewiesen. Tonio schwört sich, Canio dafür büßen zu lassen. Als ein Bauer Canio ins Wirtshaus einlädt, entschuldigt sich Tonio, er müsse noch den Esel versorgen. Die Bauern scherzen, er wolle wohl mit der hübschen Nedda allein bleiben. Canio reagiert darauf mit unterdrückter Wut. Er verkündet lächelnd, anders als auf der Bühne, wo er als Pagliaccio ständig den verlachten betrogenen Gatten spielen müsse, würde er im echten Leben Untreue mit dem Tod rächen (Canio: „Un tal gioco, credetemi“). Nedda beunruhigen diese Worte tief. Musikanten treffen ein, und die Dorfbevölkerung zieht mit ihnen unter Glockengeläut zur Vesper in die Kirche (Glockenchor: „Din don, suona vespero“). Canio und Peppe machen sich unterdessen mit einigen Bauern auf den Weg zur Taverne.

 

Szene 2. Die allein zurückgebliebene Nedda besingt neidisch die Freiheit der Vögel (Nedda: „Hui! Stridono lassù, liberamente“). Tonio nähert sich und macht ihr Avancen, die sie erst spottend, dann immer schroffer zurückweist. Als er zudringlich wird, schlägt sie ihn mit Peppes Peitsche in die Flucht.

 

Szene 3. Wenig später erscheint Neddas wahrer Geliebter, der junge Bauer Silvio. Er ignoriert Neddas Warnung vor ihrem eifersüchtigen Mann, den er mit Peppe in der Taverne gesehen hat, und fleht sie an, noch diese Nacht mit ihm zu fliehen (Duett: „Non mi tentar“). Sie willigt nach einigem Zögern ein, und beide küssen sich innig. Tonio beobachtet die Szene und alarmiert Canio.

 

Szene 4. Tonio und Canio schleichen sich vorsichtig an, um das Paar in flagranti zu erwischen. Silvio kann in letzter Sekunde unerkannt fliehen. Mit dem Messer drohend, verlangt Canio von Nedda den Namen des Geliebten, doch Peppe tritt dazwischen und entreißt ihm die Waffe. Er weist Canio darauf hin, dass die ersten Gäste schon zur Vorstellung kommen, und führt Nedda zur Umkleide ins Theater. Tonio beruhigt Canio damit, dass er Nedda im Auge behalten werde. Der Liebhaber werde mit Sicherheit zum Schauspiel kommen und sich dort verraten. Für den betrogenen Canio scheint das Schicksal seiner Komödienfigur zur Realität geworden zu sein („Vesti la giubba“ mit dem Ausruf „Ridi, Pagliaccio“). Er macht sich traurig auf den Weg zur Bühne.

 

Zweiter Akt

Dieselbe Szene wie im ersten Akt; Abend

Szene 1. Angelockt von den Rufen Tonios strömt das Volk in das Theater. Einige sind ungeduldig, andere streiten um die Plätze. Die bereits als Colombina verkleidete Nedda sammelt das Eintrittsgeld ein und warnt dabei heimlich den tatsächlich anwesenden Silvio vor Canios Zorn. Endlich hebt sich der Vorhang der kleinen Bühne.

 

Szene 2. Die Komödie beginnt: Von ihrem Mann Pagliaccio (Canio) alleingelassen, wartet Colombina auf ihren Geliebten Arlecchino (Peppe), der ihr draußen ein Ständchen bringt (Peppe: „O Colombina, il tenero“). Statt seiner tritt Taddeo (Tonio) ein und macht ihr den Hof. Arlecchino klettert durchs Fenster, vertreibt ihn, und die beiden Liebenden setzen sich zum Essen an den Tisch. Arlecchino reicht Colombina ein Fläschchen mit einem Schlaftrunk, den sie ihrem Mann einflößen soll, damit sie gemeinsam fliehen können. Da kommt Pagliaccio nach Hause. Taddeo warnt das Paar gerade noch rechtzeitig und versteckt sich. Als jedoch Nedda/Columbina dem fliehenden Arlecchino (Peppe) die gleichen liebevollen Abschiedsworte nachruft wie am Nachmittag ihrem Silvio, verliert Canio/Pagliaccio die Contenance: Indem er Spiel und Ernst zu vermischen beginnt, fragt er Nedda erneut nach dem Namen seines Nebenbuhlers (Canio: „No! Pagliaccio non son!“). Nedda versucht noch, die Komödie fortzuführen. Die Zuschauer sind hingerissen von dieser Intensität und applaudieren dem so real wirkenden vermeintlichen Spiel. Erst als Canio einen Dolch ergreift, erkennt das Publikum den Ernst der Lage. Tonio hindert den inzwischen eingetroffenen Peppe daran, einzugreifen. Nedda versucht zu fliehen, wird aber von Canio eingeholt, der ihr das Messer in den Rücken stößt. Mit ihren letzten Worten ruft sie ihren Geliebten Silvio zu Hilfe und verrät ihn damit. Auch er wird vom rasenden Ehemann erstochen. Anschließend bleibt Canio wie versteinert stehen und lässt die Waffe fallen. Tonio (in einigen Fassungen Canio) schickt das Publikum zynisch mit den Worten „La commedia è finita“ (‚Die Komödie ist aus‘) nach Hause.

  • Wo befindet sich das Teatro Carlo Felice?
    • Das Teatro Carlo Felice befindet sich am Passo Eugenio Montale 4, 16121 Genua, Italien, neben der Piazza De Ferrari im Stadtzentrum.
  • Wie früh sollte ich am Theater eintreffen?
    • Wir empfehlen, mindestens 30 Minuten vor Beginn der Vorstellung einzutreffen, damit genügend Zeit bleibt, den Eingang zu finden, das Ticket vorzuzeigen und den Sitzplatz zu finden. Bitte erscheinen Sie pünktlich, da verspäteten Besuchern nach Beginn der Vorstellung möglicherweise kein Einlass in den Zuschauerraum gewährt wird.
  • Gibt es im Teatro Carlo Felice eine Kleiderordnung?
    • Ja. Von den Besuchern wird erwartet, dass sie angemessene Kleidung für einen Theaterbesuch tragen. Gepflegte Freizeitkleidung wird empfohlen. Tanktops, Shorts und Strandkleidung, einschließlich Flip-Flops und Badebekleidung, sind nicht erlaubt.
  • Ist das Teatro Carlo Felice für Besucher mit eingeschränkter Mobilität zugänglich?
    • Ja. Das Theater verfügt über rollstuhlgerechte Zugangswege und barrierefreie Toiletten. Besucher, die Unterstützung benötigen, sollten sich im Voraus mit dem Theater in Verbindung setzen, um die Möglichkeiten für ihren jeweiligen Sitzbereich abzuklären.
  • Darf ich während der Vorstellung fotografieren oder Aufnahmen machen?
    • Nein. Das Fotografieren sowie Ton- und Videoaufnahmen im Theater sind während der Vorstellungen verboten. Mobiltelefone und andere elektronische Geräte müssen ausgeschaltet oder auf lautlos gestellt werden.
Besetzung

Ein Drama mit Prolog und zwei Akten

Libretto und Musik von Ruggero Leoncavallo

Dirigent: Valerio Galli

Regie: Teatri Alchemici Luigi Di Gangi e Ugo Giacomazzi

Bühnenbild: Federica Parolini

Kostüme: Agnese Rabatti

Lichtgestaltung: Luigi Biondi

Canio: Arsen Soghomonyan Amadi Lagha (23., 29., 31.)

Nedda: Claudia Pavone Valentina Mastrangelo (23., 29., 31.)

Tonio: Claudio Sgura Fabian Veloz (23., 29., 31.)

Silvio: Vittorio Prato Matteo Mancini (23., 29., 31.)

Peppe: Pavel Kolgatin Christian Collia (23., 29., 31.)

Orchester, Chor und Kinderchor des Teatro Carlo Felice in Genua

Chorleitung: Giulio Magnanini

Leitung des Kinderchors: Gino Tanasini

Produktion der Fondazione Teatro Carlo Felice di Genova

Veranstaltungsort
Carlo Felice Theater

  Erbaut auf dem Gebiet von Carlo Felice, das neue Theater, gebaut von Aldo Rossi, erholt sich eine Idee , die bereits in Paul Chessa Projekte und Carlo Scarpa: die Schaffung einer Piazza mit 400 Quadratmetern bedeckt, wo das Theater es war die ideale Verbindung zwischen Galleria Mazzini und Piazza De Ferrari. Distant statt aus architektonischer Sicht die gleiche Galleria Mazzini und das Theater. der Platz eine offene Foyer ist; die Wände sind mit Steinplatten bedeckt sind, und sind mit Säulen und Metallträgern angereichert. Es gibt zwei Anforderungen , die die Architekten im Auge bei der Umsetzung des neuen Theater Carlo Felice halten wollte: erstens die Notwendigkeit , es genau wieder aufzubauen , wo es war , und zweitens der Wunsch , die neue Anlage mit der neuesten Technologie auszustatten. Aus dieser Notwendigkeit , die imposante Bühnenturm etwa 63 Meter hoch entsteht. In derPraxis bleiben die alte Theaterarbeit von Barabino die Spalten, der Portikus, die lateinische Inschrift und die Terrasse , die Via XXV Aprile mit Blick auf die von zugegriffen wird einer der Foyer; die derzeitige Struktur sehr kompakt und geometrisch ist, ist die Fliege Turm eine sehr linear in Höhe rechteckigen entwickelt, verziert nur durch ein Gesims. Das Auditorium, das Foyer und Dienstleistungen für die Öffentlichkeit in einem kleineren Feld enthalten sind , in dem sie auf die Veranda und die Veranda betonen. Wie für den Bau des neuen Theaters sind der Stein für das Äußere, Gips und Eisen verwendet wurden, für den Innenraum Marmor und Holz. Es ist haltbares Material , das ein Bild der Ewigkeit, die Sicherheit und das Überleben des Gebäudes im Laufe der Zeit vermuten lässt. Von der überdachten Platz, eine Treppe hinabsteigend, Sie ein Zimmer mit einer Kapazität von etwa 200 Sitzplätzen ein. Ausgestattet mit einer kleinen Bühne und unabhängig vom Rest des Theaters beherbergt die Halle Konferenzen, Vorträge und musikalische Veranstaltungen. Das Innere des Theaters Eingang breite Treppe führt in den Schrank und Klettern noch, die erste Foyer , das eine Fläche von hat 660 Quadratmetern und ist mit Fresken und Wandteppiche. die Laterne Ein charakteristisches Merkmal des neuen Carlo Felice ist die Laterne sichtbar im Foyer Blick auf die Lobby; es ist eine Art ein Lichtkegel, der in seiner ganzen Höhe durch das Gebäude läuft und es zieht sich durch alle Pläne, zum Innen Platz das Licht vom Dach zu bringen. Der Turm Absolut einzigartig das Szenario, in dem sie die technischen Geräte arbeiten; mitten im malerischen Turm, der die Maschine befinden sich die Shows zu bewegen, kommen zusammen in einem empfindlichen Gleichgewicht der menschlichen Arbeit und anspruchsvolle Ausrüstung. In der Tat hat das Theater vier Stufen, eine Hauptstufe, eine hinter derBühne hinter den ersten beiden Stufen und weniger miteinander ausgerichtet sindund durch integrierte elektronische und automatisierte verwaltet. Diese landschaftlich Handhabungseinrichtungen, EDV - Beleuchtung, anspruchsvolle Kabinen Regisseur für Film - und Akustik zu den besten in Italien gehören zu den Features, die das Carlo Felice eine Fabrik von Emotionen gehören zu den wichtigsten in Italien machen.

 

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