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Philharmonie Leipzig

VenueMusikverein Wien Goldener Saal
CalendarFr. 19 März 2027
Inhalt / Details

Leipzig zählt zu den großen Musikstädten Europas – ein Ort, an dem Komponisten Musikgeschichte geschrieben haben. Dieses Konzertprogramm führt mitten in diese Tradition und vereint drei Meisterwerke von Komponisten, die mit Leipzig eng verbunden sind: Richard Wagner, Johann Sebastian Bach und Felix Mendelssohn Bartholdy.

 

Den Auftakt bildet Richard Wagners „Siegfried-Idyll“, ein Werk voller lyrischer Wärme und poetischer Klangfarben. Ursprünglich als persönliches Geschenk komponiert, entfaltet sich hier eine intime, fast kammermusikalische Atmosphäre, in der sich Wagners Musik von ihrer besonders feinsinnigen Seite zeigt.

 

Gefolgt von Johann Sebastian Bachs Violinkonzert in E-Dur – ein Meisterwerk barocker Klarheit und Eleganz. In diesem Konzert verbindet sich konzentrierte musikalische Energie mit tänzerischer Leichtigkeit. Die Solovioline führt, antwortet und inspiriert das Orchester – ein faszinierender musikalischer Dialog, der Virtuosität, Präzision und strahlende Eleganz vereint. Holger Engelhardt gestaltet diesen Solopart mit stilistischer Feinheit und Präsenz.

 

Den großen symphonischen Abschluss bildet Felix Mendelssohn Bartholdys Symphonie Nr. 3 „Schottische“. Geheimnisvolle Klanglandschaften, dramatische Entwicklungen und leidenschaftliche Höhepunkte führen durch eine musikalische Reise voller Atmosphäre – bis hin zu einem strahlenden Finale von überwältigender Kraft.

 

Es spielt die Philharmonie Leipzig unter der Leitung ihres Chefdirigenten Michael Koehler – ein Konzertabend, der die musikalische Seele Leipzigs in drei großen Meisterwerken lebendig werden lässt.

  • Standort
    • › Der Musikverein ist ein renommiertes Konzerthaus in Wien, Österreich, und befindet sich im Stadtzentrum, in der Nähe des Karlsplatzes und der Wiener Staatsoper. Er ist für seine herausragende Akustik und seine reiche Musikgeschichte bekannt.
    • › Adresse: Musikvereinsplatz 1, 1010 Wien
  • Öffentliche Verkehrsmittel
    • › Das Gebäude des Musikvereins liegt zentral und ist hervorragend an das öffentliche Verkehrsnetz angebunden. Unterstützen Sie unser Engagement für Umweltschutz und Nachhaltigkeit und reisen Sie nach Möglichkeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln an.
    • → U-Bahn:
    • - U1, U2 und U4 bis zur Station Karlsplatz (ca. 7 bzw. 4 Gehminuten)
    • → Straßenbahn:
    • - Linien 1, 2 und 62 bis zur Haltestelle Oper, Karlsplatz (ca. 4 Gehminuten)
    • - Linien 71 und D bis Schwarzenbergplatz (ca. 4 Gehminuten)
    • - Badner Bahn bis zur Endstation Wien Oper (ca. 4 Gehminuten)
    • → Bus:
    • - Linie 59A bis zur Haltestelle „Oper, Karlsplatz“ (ca. 4 Gehminuten)
    • - Linie 4A bis zur Haltestelle „Karlsplatz“ (ca. 4 Gehminuten)
    • ›Bitte beachten Sie, dass Fahrkarten für die öffentlichen Verkehrsmittel an den Automaten oder Verkaufsstellen der Wiener Linien erworben werden müssen. Unsere Eintrittskarten berechtigen nicht zur kostenlosen Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel.
  • Kleiderordnung
    • › Wir würden uns freuen, wenn Sie unsere Konzerte und Veranstaltungen in festlicher, dem Anlass angemessener Kleidung besuchen. Bitte verzichten Sie bei Ihrem Besuch auf Sport- und Trainingskleidung.
  • Garderobe
    • › Aus Sicherheitsgründen dürfen Mäntel, Taschen, Rucksäcke, Regenschirme und Klappstühle nicht in den Konzertsaal mitgenommen werden, auch nicht in den Stehplatzbereich.
    • › Die Gesellschaft der Musikfreunde behält sich das Recht vor, für die Aufbewahrung von Kleidung sowie größeren Taschen oder Rucksäcken eine Gebühr zu erheben.
    • › Bitte beachten Sie, dass Koffer und große Taschen nicht aufbewahrt werden können.
  • Pünktlichkeit
    • › Kommen Sie nicht erst in letzter Minute. Nehmen Sie sich etwas Zeit und lassen Sie sich vom Ambiente inspirieren. Bewundern Sie die Räume, in denen Anton Bruckner, Gustav Mahler und Johannes Brahms musiziert haben …
    • › Nehmen Sie rechtzeitig Ihren Platz ein. Ein Gong erinnert Sie daran, dass es Zeit ist, Ihren Platz einzunehmen.
    • › Nachdem die Türen zum Konzertsaal geschlossen wurden, können Sie aus Rücksicht auf die Künstler Ihren Platz erst während einer Applauspause oder gegebenenfalls sogar erst nach der ersten Konzerthälfte einnehmen.
  • Einlasszeiten
    • › Das Gebäude des Musikvereins öffnet eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn. Der Einlass in den Konzertsaal erfolgt in der Regel 30 Minuten vor Beginn der Aufführung.
    • › Bitte beachten Sie, dass verspätete Besucher nach Beginn der Aufführung nur während der Pause oder einer möglichen Applauspause eingelassen werden können. Ein Einlass zwischen einzelnen Sätzen eines Musikstücks ist nicht möglich.
    • › Dies gilt auch für Plätze in den Parterre- und Balkonlogen sowie für Besucher im Stehplatzbereich.
  • Applaus
    • I› n Wien ist es üblich, die Musik nicht durch Applaus zu unterbrechen.
    • › Auch wenn Sie von einer Darbietung besonders beeindruckt sind, sollten Sie erst nach dem Ende eines gesamten Werkes applaudieren und nicht nach einem einzelnen Satz. So können Sie den besonderen Moment genießen, in dem der letzte Ton verklingt, und das Werk in seiner Gesamtheit würdigen.
    • › Die Künstler freuen sich anschließend umso mehr über Ihren Applaus.
    • › Applaus ist auch ausdrücklich willkommen, wenn Solisten oder Dirigenten die Bühne betreten oder verlassen.
  • Auf dem Platz
    • › Alle Zuhörer profitieren davon, wenn Ihr Mobiltelefon ausgeschaltet ist. Besonders Sie selbst, denn so können Sie sich mit allen Sinnen auf die Musik konzentrieren.
    • › Ihr neuer Zylinder ist sicherlich ein Blickfang, doch auch Ihre Frisur verdient Bewunderung. Bitte verzichten Sie aus Rücksicht auf die Personen hinter Ihnen auf voluminöse Kopfbedeckungen.
    • › Bitte vermeiden Sie Gespräche während des Konzerts. Aufgrund der einzigartigen Akustik unserer Säle kann selbst das leiseste Flüstern sehr störend sein.
    • › Speisen und Getränke dürfen nicht in den Konzertsaal mitgenommen werden. Genießen Sie Erfrischungen während der Pause am Buffet.
  • Barrierefreier Konzertbesuch
    • › Der barrierefreie Eingang für Rollstuhlfahrer befindet sich rechts neben dem Haupteingang. Im Gebäude stehen Aufzüge zur Verfügung.
    • › Der Musikverein verfügt über drei rollstuhlgerechte Toiletten:
    • › Im zweiten Foyer (zweites Untergeschoss)
    • › Rechts beim Haupteingang
    • › Bei den Balkonlogen auf der linken Seite
Besetzung

Philharmonie Leipzig, Orchester

Michael Koehler, Dirigent

Holger Engelhardt, Violine

 

Programm

Richard Wagner:

Siegfried-Idyll

Johann Sebastian Bach: 

Konzert für Violine, Streicher und Basso continuo E-Dur, BWV 1042

– Pause –

Felix Mendelssohn Bartholdy: 

Symphonie Nr. 3 a-Moll, op. 56, „Schottische“

Ende ca. 22:00 Uhr

Veranstaltungsort
Musikverein Wien Goldener Saal

1812 wurde die Gesellschaft der Musikfreunde in Wien von Joseph Sonnleithner gegründet. Ab November 1831 veranstaltete sie Konzerte in einem Saal an den Tuchlauben Nr. 12, der sich mit nur 700 Sitzplätzen bald als zu klein erwies.
1863 stimmte Kaiser Franz Joseph dem Vorschlag des beim Innenministerium für die neue Wiener Ringstraßenzone zuständigen Stadterweiterungsfonds zu, der Gesellschaft das dem Staat gehörende Areal am Wienfluss neben dem Bauplatz des Künstlerhauses, gegenüber der Karlskirche, unentgeltlich für ein Konzertgebäude zu überlassen.
Mit der Planung wurde der klassizistische Architekt Theophil von Hansen beauftragt. Es sollten zwei Säle werden, ein großer für Orchester- und ein kleiner für Kammermusikkonzerte. Sämtliche Steinmetzarbeiten führte die Wiener Firma Anton Wasserburger aus; nach ihren Eigenschaften, aber auch ihrer Verfügbarkeit, wurden Sandsteine aus Breitenbrunn und St. Margarethen, harte Kalksteine von Kaisersteinbruch am Leithagebirge und Wöllersdorf verwendet.
Das Haus wurde am 6. Jänner 1870 mit einem feierlichen Konzert eröffnet, und die Kritik lobte sogleich einhellig die grandiose Akustik des Großen Saales, dessen Ruhm sich in kurzer Zeit in der ganzen Welt verbreitete. Auch der kleine Saal, der 1937 nach Johannes Brahms benannt wurde, erhielt bald den Ruf, ein idealer Ort für Kammermusik zu sein.
Im Jahr 2004 wurden vier kleinere, unterirdische Säle eröffnet, die für Konzerte ebenso wie für Proben, Konferenzen, Workshops oder Empfänge konzipiert sind und für größtmögliche Flexibilität in der Nutzung mit modernster Technik ausgestattet wurden. Ursprünglich hätte diese Erweiterung vom amerikanischen Musikmäzen Alberto Vilar finanziert werden sollen. Nachdem dieser abgesprungen war, half der austro-kanadische Industrielle Frank Stronach aus.
 

Großer Saal (Goldener Saal)

"So hoch auch die Erwartungen gehen mochten, so wurden sie doch von dem ersten Eindruck des Saales überboten, der an architektonischer Schönheit und stilvoller Pracht einzig in seiner Art dasteht." So schrieb die Presse über die Eröffnung des neuen Musikvereinsgebäudes und das erste Konzerte im Großen Musikvereinssaal am 6. Januar 1870.
Der Eindruck muß überwältigend gewesen sein - so überwältigend, daß Wiens Kritikerpapst Eduard Hanslick irritiert die Frage aufwarf, ob dieser Große Musikvereinssaal "nicht zu glänzend und prachtvoll sei für einen Concertsaal". "Von allen Seiten quellen Gold und Farben ..."

 

Brahms Saal

"Um nicht zu viel zu versprechen, es ist der schönste, prunkvollste, repräsentativste Kammermusiksaal geworden, den unsereins irgendwo auf der Welt kennt." So schrieb eine Wiener Tageszeitung im Oktober 1993, als der Brahms-Saal nach aufwendigen Renovierungsarbeiten der Öffentlichkeit vorgestellt wurde.

Die Überraschung war perfekt. Man erlebte einen völlig neuen Saal. Denn anders als der Große Musikvereinssaal hatte der Brahms-Saal sein Gesicht im Lauf der Zeit recht stark verändert. Wann und wie er zu jener leicht tristen Schummrigkeit gekommen war, in der die Musikfreunde ihn vor 1993 kannten, ließ sich nicht genau eruieren. Aber fest stand, dass er einst ganz anders ausgesehen haben musste. In den "Blättern der Erinnerung an den Bau und die Eröffnung des neuen Hauses der Gesellschaft der Musikfreunde" wurde der Kleine Saal, wie er damals noch hieß, als ein "wahres Schatzkästlein" beschrieben.

 

Gläserner Saal 

Von der Konzertveranstaltung bis zum erlesenen Bankett. Der Gläserne Saal / Magna Auditorium ist nicht nur der größte der 4 neuen Säle des Musikvereins. Er ist auch der flexibelste.

Hubpodien machen innerhalb kürzester Zeit aus einem Konzertsaal ein Tagungszentrum, aus einem Kino einen Ballsaal, aus einer Bühne einen Laufsteg. Modernste Technik für Ton, Licht,Video und Datengroßbildprojektionen schaffen ideale Voraussetzungen für halbszenische Produktionen.
Der Gläserne Saal / Magna Auditorium wurde vom Wiener Architekten Wilhelm Holzbauer gestaltet. Bei einer Raumhöhe von 8 Meter fasst er – inklusive Galerie – 380 Personen.

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