PKF - Prager Philharmonie - Greig. Brahms. Beethoven

Tickets kaufen
PreviousApril 2021
Mo
Di
Mi
Do
Fr
Sa
So

Das zweite Konzert dieser Saison und das erste mit unserem Chefdirigenten Emmanuel Villaume wird zwei der größten Symphoniker zusammenbringen: Ludwig van Beethoven und Johannes Brahms. Mit Beethoven werden wir uns diesmal jedoch einer anderen Gattung zuwenden, nämlich der Oper. Der Komponist schrieb nur ein einziges Opernwerk, Fidelio, zu einem Libretto über eine politische Gefangenschaft, die Macht der Liebe und die Sehnsucht nach Freiheit. Obwohl Fidelio eine Oper ist, können wir den Symphoniker Beethoven auch hier hören. Für seine einzige Oper komponierte er vier verschiedene Orchesterouverturen. Die Version, die letztlich zum "Standard" in den Theatern geworden ist, wird auch bei diesem Konzert zu hören sein. Für Johannes Brahms schien Beethovens symphonisches Vermächtnis ein unerreichbares Ideal zu sein. Er zögerte mit seiner ersten Sinfonie, und als er sie Jahre später vollendete, manifestierte sich seine Bewunderung für Beethoven deutlich in dem Stück. Bei allem Respekt vor der Qualität dieser Sinfonie wurde sie von vielen dennoch mit dem Spitznamen "Beethovens Zehnte" versehen. Die Sinfonie Nr. 2 in D-Dur war für Brahms weniger ein Kampf - ihre Stimmung ist ruhiger, an manchen Stellen sogar pastoral. Und zu Brahms und Beethoven werden wir am 14. November den größten norwegischen Komponisten, Edvard Grieg, hinzufügen. Jan Simon, der angesehene tschechische Pianist, wird sein wunderschönes Konzert für Klavier und Orchester in a-Moll aufführen.

Programm und Besetzung

Rudolfinum

Das Rudolfinum ist eines der erwähnenswertesten Gebäude in Prag. Es ist ein im Stil der Neorenaissance errichtetes Konzert- und Galeriegebäude am rechten Ufer der Moldau in der Prager Altstadt (Staré Město) in Prag.

Das herausragende Gebäude aus hellem Sandstein wurde im Auftrag der böhmischen Sparkassen von den beiden Architekten Josef Zítek und Josef Schulz in den Jahren 1876–1884 errichtet. Die gerundete Fassadengestaltung lehnte sich an die der Dresdner Semperoper an. Schirmherr war Kronprinz Rudolf. Nach ihm und seinem kunstliebenden Vorfahren Kaiser Rudolf II. wurde das Gebäude benannt.  Es war von Anfang an als ein Haus der Künstler (Dům umělců) konzipiert und sollte der Pflege der Musik und der Bildenden Künste dienen. Das Rudolfinum wurde am 7 Februar 1885 eingeweiht, als es sich dem Unterhaus der Tschechischen Republik angeschlossen hat. In der neu gegründeten Tschechoslowakei wurde das Haus im Jahr 1920 zum Abgeordnetenhaus umgestaltet. Erst nach der deutschen Besetzung unter den Nazis ab 1938 wurde das Gebäude dem ursprünglichen Zweck zugeführt. Anfänglich arbeiteten dabei nur tschechische Arbeiter, die bewusst statt der Statue von Felix Mendelssohn Bartholdy jene von Richard Wagner entfernten. Nachdem dieser „Irrtum“ aufflog, wurde der Rückbau durch deutsche Arbeiter fortgesetzt. Nach dem Zweiten Weltkrieg residierte in dem Haus nochmals kurz das tschechische Parlament. Seit 1946 dient das Gebäude aber wieder als Konzert- und Ausstellungsstätte. Dazu beherbergt es verschiedene Konzertsäle. Deren größter, der sogenannte Dvořák-Saal, ist die Heimstatt des wichtigsten klassischen Prager Orchesters, der Tschechischen Philharmonie. Hier finden auch wichtige Konzerte des Musikfestivals Prager Frühling statt. Konzert Aktivitäten wurden während der deutschen Besatzung wiederhergestellt, aber die generelle Sanierung, speziell der Galerie fanden bis 1992 nicht statt. Nach der Generalsanierung durch den Architekten Karel Prager im Jahr 1992, das Rudolfinum wurde der sitz des Tschechischen Philharmonie und der Galerie Rudolfinum.

Anreise:

Wenn Sie mit öffentlichen Verkehrsmitteln reisen, steigen Sie an der Staroměstská Metro Station (Linie A), Straßenbahn Station (Nr. 17, 18 und 53) oder Bus Station (Nr. 207)

Ähnliche Veranstaltungen