Prokofjews Romeo und Julia

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Mai 2021
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David Afkham dirigiert diese Tournee durch die Ballettwelt zu Musik von Prokofjew, Strauss und Ravel


1910 brachte Strauss seinen Der Rosenkavalier zur Uraufführung und kehrte damit zu einem diatonischeren Idiom zurück als in seinen früheren Opern (Salome, 1905, und Elektra, 1909). Mit Mozarts Le nozze di Figaro im Kopf wollte er dem Wien des 18. Jahrhunderts huldigen, und das Ergebnis war eine strahlende, anmutige Oper.  Nach der triumphalen Premiere wurde eine Reihe von Vorbereitungen getroffen, aber erst 1944 setzte Strauss sein Gütesiegel auf die populärste von ihnen, eine Suite mit unsicherer Autorenschaft, die aber gewöhnlich Artur Rodzinski zugeschrieben wird. Sie umfasst eine funkelnde Sequenz von Tänzen mit den wichtigsten Leitmotiven der Figuren.


Prokofjews Ballett, das auf Shakespeares Stück basiert, wurde 1940 im Kirov uraufgeführt. Die drei Orchestersuiten, die aus der Partitur hervorgingen, sind mit ihren inspirierten Melodien und abwechslungsreichen Rhythmen wahre Schmuckstücke und das beliebteste seiner Werke.

Programm und Besetzung

R. Strauss
Rosenkavalier-Suite


M. Ravel
La Valse


S. Prokofjew
Romeo und Julia

Gran Teatre del Liceu

Das Gran Teatre del Liceu ist das größte Opernhaus der katalanischen Hauptstadt Barcelona und liegt an den Rambles im Zentrum der Stadt.

Das Theater wurde am 4. April 1847 eröffnet und nach einem Brand am 31. Januar 1994 im Jahr 1999 wiedereröffnet.

 

Der Wiederaufbau

Nach der Brandkatastrophe wurde beschlossen, das Liceu „am selben Ort und so wie es war“ wieder aufzubauen, allerdings mit den nötigen Verbesserungen. Eine gemeinnützige Stiftung wurde gegründet, die „Fundació del Gran Teatre del Liceu“ und die private Trägergesellschaft überließ trotz innerer Widerstände einzelner Miteigentümer das Grundeigentum der öffentlichen Hand. Die Stiftung startete eine große und erfolgreiche Spendenkampagne. Die Hälfte der Rekonstruktionskosten konnten so gedeckt werden.

Nach 5 Jahren „Liceu a l'exili“ an verschiedenen Spielstätten öffnete das Haus am 7. Oktober 1999 wieder seine Pforten. Am Programm stand Turandot von Puccini, das Werk, das auch am 31. Januar 1994 hätte gespielt werden sollen. Die Fassaden und der Spiegelsaal waren erhalten geblieben. Der Zuschauerraum wurde in alter Art rekonstruiert, allerdings in den Jahren 1998–1999 mit neuen Malereien des katalanischen Künstlers Perejaume ausgestattet. Bühne und Büros wurden modernisiert. Auch ein neuer kleiner Saal wurde geschaffen und die Pausenräumlichkeiten wurden erweitert. Als Architekten des Rekonstruktionsprojektes fungierten Ignasi de Solà-Morales, Xavier Fabré und Lluís Dilmé.

 

Zahlen und Fakten

Der große Saal hat bei 360 m² Fläche eine Kapazität von 2.286 Plätzen in Theaterbestuhlung. Er wird auch als Bankettsaal genutzt, auf einer Fläche von 530 m² finden dann 350 bis 530 Personen Platz. Veranstaltungen finden auch im Saló dels Miralls (spanisch: Salón de los Espejos, dt: Spiegelsalon, max. 280 Personen), im Foyer und im Vestibül statt. Seit der Wiedereröffnung 1999 verfügt das Haus über eine außergewöhnlich aufwändige Bühnentechnik, die schnelle und kosteneffiziente Wechsel der Bühnenbilder erlaubt.

 

Besichtigung

Eine Besichtigung des Opernhauses außerhalb der Konzertzeiten ist möglich. Täglich werden geführte Rundgänge angeboten, diese dauern etwa eine Stunde. Ungeführte Rundgänge sind ebenso möglich.

 

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