Samson und Dalila

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März 2020 Next
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Die biblische Figur des Samson und die vielen Facetten seiner Persönlichkeit ermöglichen viele Vergleiche, aber - es muss zu Beginn gesagt werden - nichts davon hältSamson ist anders. Auch wenn seine Geschichte erinnert an seine Nachfolger im Neuen Testament gefunden: Samson ist nicht JesusSeine Geburtvon einem Engel verkündetkündigt die Befreiung Israels aus der Hand der PhilisterDer OrtGazaPalästinaum 1100 v. Chr. Von (unfruchtbaren) Mutterleib einer der Auserwählten Gottesist Samson der unbesiegbare Held, der wirksame Waffe in der Hebräer Kampf um ihre Freiheit zu erreichen. Die zornigen jungen Mann Morde und Sätze Feuer in den Lagern des Feindes. Auge um Auge, Zahn um Zahn.

Von der Feinde Lagernwie später mit Romeo, wählt er seine Geliebte, seine Dicht weitere SchicksalDelilah, die schöne Philisterdas Objekt seiner Begierden leidenschaftlichkeine Juliette, jung und treu. Sie ist die unheimliche Frau, die Verführerineine Figur Lilith, dem Samson legt mit absoluter Hingabe.

Wie können Sie sagen, dass Sie mich lieben, wenn dein Herz ist, nachdem alle. Dreimal du mich betrogen und mir das Geheimnis Ihrer großen Kraft nicht gesagt(Richter 16, 15)

Delilah gelingt entlocken Samsons größte GeheimnisSie schneidet seine langen Haare und seine übermenschliche Macht verschwindetVon der Gnade der Philister Lager die Hoffnungen Israels, er ist blind und an den Dagon-Tempel abgeführtZu Hohn und Spott ausgesetzt ist, kommt Jehova ihm zu Hilfe und stellt seine alte Stärke. Samson rockt die Säulen des Tempels und begräbt sich selbst und seine Feinde unter den Ruinen des Tempels. Der Selbstmord von einer extremistischen als Gottes Wunsch, dass das jüdische Volk triumphierenKaum.

In dieser Geschichte von Hass und Heiligen KriegMacht und Lust, gibt es keine Sieger und keine WahrheitDer Gott-wie ist vermindert, Macht begrenzt, Tabus werden gebrochen, Liebe verratenNur der Komponist kann ununterbrochen Pathos im großen Duett Samson und Delilah im zweiten Aktdas uns verführt, in einer bewegenden Geschichte von der Liebe zu glauben leistenVielleicht ist es wirklich ist. Die Geschichte von Samson ist widersprüchlich, ist es menschlich ist. Camille Saint-Saëns vollendete das Werk im Jahr 1876, war aber nur in der Lage, sich um seine erste Aufführung im Jahre 1877 durch die Vermittlung seines Freundes Franz Liszt zu bringen - mit herausragender Erfolg - in Weimar. In Frankreich, wo die Elemente des Oratoriums und der Einfluss von Wagner wurden nicht gut aufgenommen, würde die erste Aufführung nicht für weitere 13 Jahre folgen.

Programm und Besetzung

Wiener Staatsoper

 

Öffentliche Verkehrsmittel


U-Bahn: U1, U2, U4
Straßenbahnen: 1, 2, D, 62, 65
Autobus: 59A
Lokalbahn: Badner Bahn

Es befinden sich Taxistände in der Nähe.

 

Mit dem Auto / Parken


Parken Sie 8 Stunden um € 6,-!
Die Wiener Staatsoper und die ÖPARK-Kärntnerringgarage in der Mahlerstraße 8, unter den Ringstraßengalerien, bieten dem Publikum der Wiener Staatsoper eine vergünstigte Parkpauschale.

Ab Einfahrt in die Kärntnerringgarage können Sie 8 Stunden parken und zahlen nach Entwertung Ihres Tickets bei einem der Rabattiergeräte, die in der Wiener Staatsoper aufgestellt sind nur eine Pauschale von 6,- Euro. Die Rabattiergeräte befinden sich bei folgenden Garderoben: Operngasse, Herbert von Karajan-Platz, Balkon rechts und links sowie Galerie.

Wichtig: Um den Rabatt zu erhalten, bitte bei der Einfahrt ein Ticket ziehen und nicht die Kreditkarte verwenden!

Sie können mit Ihrem in der Wiener Staatsoper entwerteten Ticket dann bequem mit Kreditkarte oder Bargeld bei den Automaten bezahlen.

Die Automaten akzeptieren Münzen und Banknoten bis zu einer Höhe von 50.- Euro. Eine über 8 Stunden hinausgehende Parkdauer wird stundenweise zum Normaltarif verrechnet.

 

Geschichte

 

Geplant wurde das Opernhaus von den Wiener Architekten August von Sicardsburg, der den Grundplan entwarf, und Eduard van der Nüll, der die Innendekoration gestaltete. Aber auch andere bedeutende Künstler wirkten mit. Etwa Moritz von Schwind, der die Fresken im Foyer und den berühmten "Zauberflöten"-Freskenzyklus in der Loggia malte. Die beiden Architekten erlebten die Eröffnung "ihres" Opernhauses nicht mehr. Der sensible van der Nüll beging Selbstmord, sein Freund Sicardsburg erlag wenig später einem Schlaganfall.

Am 25. Mai 1869 wurde das Haus mit Mozarts DON JUAN in Anwesenheit von Kaiser Franz Joseph und Kaiserin Elisabeth feierlich eröffnet.
Mit der künstlerischen Ausstrahlung unter den ersten Direktoren Franz von Dingelstedt, Johann Herbeck, Franz Jauner und Wilhelm Jahn wuchs jedoch auch die Popularität des Bauwerkes. Einen ersten Höhepunkt erlebte die Wiener Oper unter dem Direktor Gustav Mahler, der das veraltete Aufführungssystem von Grund auf erneuerte, Präzision und Ensemblegeist stärkte und auch bedeutende bildende Künstler (darunter Alfred Roller) zur Formung der neuen Bühnenästhetik heranzog.

Ein dunkles Kapitel in der Geschichte des Hauses sind die Jahre von 1938 bis 1945, als im Nationalsozialismus viele Mitglieder des Hauses verfolgt, vertrieben und ermordet wurden, zahlreiche Werke nicht mehr gespielt werden durften.

Am 12. März 1945 wurde das Haus am Ring durch Bombentreffer weitgehend verwüstet, doch bereits am 1. Mai 1945 wurde die "Staatsoper in der Volksoper" mit einer Aufführung von Mozarts DIE HOCHZEIT DES FIGARO eröffnet, am 6. Oktober 1945 folgte die Wiedereröffnung des in aller Eile restaurierten Theaters an der Wien mit Beethovens FIDELIO. Damit gab es für die nächsten zehn Jahre zwei Spielstätten, während das eigentliche Stammhaus mit großem Aufwand wiedererrichtet wurde.

Schon am 24. Mai 1945 hatte der Staatssekretär für öffentliche Bauten, Ing. Julius Raab, den Wiederaufbau der Wiener Staatsoper verkündet. Nur die Hauptfassade, die Feststiege und das Schwindfoyer waren von den Bomben verschont geblieben - mit neuem Zuschauerraum und modernisierter Technik wurde die Wiener Staatsoper glanzvoll mit Beethovens FIDELIO unter Karl Böhm am 5. November 1955 wiedereröffnet. Die Eröffnungsfeierlichkeiten wurden vom Österreichischen Fernsehen übertragen und in der ganzen Welt zugleich als Lebenszeichen der neuerstandenen 2. Republik verstanden.

Heute gilt die Wiener Staatsoper als eines der wichtigsten Opernhäuser der Welt, vor allem als das Haus mit dem größten Repertoire. Direktor ist seit 1. September 2010 Dominique Meyer.

© Bwag/Commons
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