Wien hilft Tirana

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PreviousJanuar 2023
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Programm und Besetzung

Interpreten


Zamir Kabo, Klavier
Drin Kabo, Violine
Bertin Christelbauer, Violoncello
Acies Quartett
Günter Haumer, Bariton
Genc Tukiçi, Klavier
Enkeleda Kamani, Sopran
Benjamin Ziervogel, Violine
Alessandro Castriota Scanderbeg, Bariton
Edlira Dedja, Klavier
Merita Rexha Tershana, Klavier
Vikena Kamenica, Mezzosopran
Eno Peçi, Tanz
Maria Radutu, Klavier


Programm


Vienna helps Tirana

Benefizkonzert zu Gunsten der Erdbebenopfer in Albanien


Ludwig van Beethoven

Sonate c-Moll, op. 30/2 - 1. Satz


Antonín Dvořák

Streichquartett F-Dur, op. 96 - Finale. Vivace ma non troppo


Giuseppe Verdi

Di Provenza il mar, il suol


Charles Gounod

Je veux vivre. Arie der Juliette aus „Romeo et Juliette”


Jules Massenet

Méditation aus der Oper „Thaïs“


Vincenzo Bellini

Ah! Per sempre io ti perdei


Claude Debussy

Clair de Lune. Prélude für Klavier (Band II)


Camille Saint-Saëns

Mon coeur s’ouvre à ta voix. Arie der Dalila aus der Oper „Samson et Dalila”


Jacques Offenbach

Barcarole aus der Oper „Hoffmann´s Erzählungen”


Wolfgang Amadeus Mozart

Soave sia il vento. Terzett Fiordiligi - Dorabella - Don Alfonso


Johann Sebastian Bach

Air Maurice Ravel Boléro - Ausschnitt

Vittorio Monti

Csárdás


Kurt Weill

Nanna’s Lied


Carlos Gardel

Tango


Genc Tukiçi

Bachlegrand

Projekt - Klavier & Tanz


Franz Lehár

Lippen schweigen. Duett Hanna-Danilo aus der

Operette „Die lustige Witwe”


George Gershwin

Summertime aus der Oper „Porgy and Bess”

„By Strauss” aus „The Show is On”


Cole Porter

So in Love. Lied der Lilli aus dem Musical „Kiss me Kate”


Prenkë Jakova

Margjelo

Musikverein Brahms-Saal

Lange Zeit hieß er nur der „Kleine Musikvereinssaal“, bis er 1937, zur 125-Jahr-Feier der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien, den Namen erhielt, der seiner Bedeutung ganz entspricht: Brahms-Saal. Johannes Brahms trat nicht nur persönlich in diesem Raum auf, er stand auch hinter dem ersten Konzert, das hier stattfand. Clara Schumann gab es am 19. Jänner 1870. Die Maßstäbe, die damit gesetzt wurden, gelten bis heute. Der Brahms-Saal ist einer der stärksten Anziehungspunkte für die weltbesten Kammermusikensembles und Liedsänger geblieben.

 

Mit knapp sechshundert Plätzen ist der Saal prädestiniert für die intimen Seiten klassischer Musik. Der Klang des Raumes spielt dabei auf ideale Weise mit: Der Brahms-Saal – 32,50 Meter lang, 10,30 Meter breit und 11 Meter hoch – verfügt über eine ähnlich brillante Akustik wie der Große Musikvereinssaal.

 

Als ein „wahres Schatzkästlein“ beschrieb man den Kleinen Musikvereinssaal, als das Musikvereinsgebäude 1870 eröffnet wurde. Man fand sogar, dieser Saal verdiene womöglich noch mehr Bewunderung als der Große Musikvereinssaal: „Fast möchte man ihm den Preis zuerkennen in seiner Ruhe und einfachen Erhabenheit …“ Dass Theophil Hansen mit dem Brahms-Saal ein architektonisches Meisterstück des Historismus gelungen war, ist evident. Die „griechische Renaissance“, der er sich mit Anspielungen ans klassische Hellas verschrieb, macht diesen Saal tatsächlich zu einem Tempel der Kammermusik.

 

1993 wurde der Brahms-Saal einer umfassenden Renovierung unterzogen. Dabei griff man auf Originalentwürfe aus dem Kupferstichkabinett der Akademie der Bildenden Künste Wien zurück. Sie machten es möglich, die originale Farbgebung des Musikvereinsarchitekten Hansen zu rekonstruieren: grüne Wände, rote Säulen und viel Gold.Als der Brahms-Saal 1993 so der Öffentlichkeit übergeben wurde, schrieb eine Wiener Tageszeitung: „Um nicht zu viel zu versprechen, es ist der schönste, prunkvollste, repräsentativste Kammermusiksaal geworden, den unsereins irgendwo auf der Welt kennt.“

(c) Wolf Dietrer Grabner
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