Bach Consort Wien
Mo | Di | Mi | Do | Fr | Sa | So |
Gegründet von Dirigent Rubén Dubrovsky, ist das Bach Consort Wien für seine historisch informierten Aufführungen bekannt, die Barock- und Klassikmusik mit lebendiger Energie und Präzision zum Leben erwecken. Das Ensemble, bestehend aus herausragenden Musikerinnen und Musikern, vereint wissenschaftliche Erkenntnisse mit ausdrucksstarker Kunst und schafft Aufführungen, die sowohl authentisch als auch emotional mitreißend sind. Ihre Programme erkunden oft die Verbindungen zwischen europäischen und lateinamerikanischen Traditionen und spiegeln Dubrovskys tiefgehende musikalische Vision wider. Mit regelmäßigen Auftritten an renommierten Spielstätten, darunter der Musikverein, begeistert das Bach Consort Wien das Publikum mit seinen fein nuancierten Interpretationen und seiner dynamischen Präsenz. Im Brahms-Saal präsentiert das Ensemble ein Programm, das seine Hingabe an musikalische Exzellenz unterstreicht, indem es Virtuosität, Tiefe und historisch inspirierte Aufführungspraxis in einem intimen Rahmen vereint.
Programm und Besetzung
Donnerstag, 30. April 2026 – Brahms-Saal | 19:30 Uhr
Bach Consort Wien
Rubén Dubrovsky, Leitung
Kathrin Zukowski, Sopran
Programm
Händel auf Reisen
Georg Friedrich Händel - Concerto für Oboe, Streicher und Basso continuo g-Moll, HWV 287; Silete venti. Motette, HWV 242
Pause
Georg Friedrich Händel - Delirio amoroso: Da quel giorno fatale. Kantate, HWV 99
Ende ca. 21:30 Uhr
Samstag, 20. Februar 2027 – Brahms-Saal | 19:30 Uhr
Bach Consort Wien
Rubén Dubrovsky, Leitung und Colascione
Agnes Stradner, Violine
Nils Mönkemeyer, Viola
Programm
Johann Sebastian Bach
Triosonate Es-Dur, BWV 525
Triosonate c-Moll, BWV 526
Triosonate d-Moll, BWV 527
Triosonate e-Moll, BWV 528
Triosonate C-Dur, BWV 529
Triosonate G-Dur, BWV 530
Ende ca. 21:30 Uhr
Freitag, 16. April 2027 – Brahms-Saal | 19:30 Uhr
Bach Consort Wien
Rubén Dubrovsky, Leitung
Dorothee Oberlinger, Blockflöte
Programm
L’Apothéose de Corelli
Arcangelo Corelli
Sinfonia zum Oratorium „Santa Beatrice d’Este“
Concerto grosso c-Moll, op. 6/3
Concerto grosso B-Dur, op. 6/11
Sonate für Violine und Cembalo F-Dur, op. 5/10; orchestriert von Francesco Geminiani
Sonate für Violine und Cembalo d-Moll, op. 5/12 „La Folia“; orchestriert von Francesco Geminiani
François Couperin - Le Parnasse ou l’Apothéose de Corelli. Grande Sonade en Trio
Georg Philipp Telemann - Konzert für Altblockflöte, TWV 51:C1
Ende ca. 21:30 Uh
Musikverein Brahms-Saal
Lange Zeit hieß er nur der „Kleine Musikvereinssaal“, bis er 1937, zur 125-Jahr-Feier der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien, den Namen erhielt, der seiner Bedeutung ganz entspricht: Brahms-Saal. Johannes Brahms trat nicht nur persönlich in diesem Raum auf, er stand auch hinter dem ersten Konzert, das hier stattfand. Clara Schumann gab es am 19. Jänner 1870. Die Maßstäbe, die damit gesetzt wurden, gelten bis heute. Der Brahms-Saal ist einer der stärksten Anziehungspunkte für die weltbesten Kammermusikensembles und Liedsänger geblieben.
Mit knapp sechshundert Plätzen ist der Saal prädestiniert für die intimen Seiten klassischer Musik. Der Klang des Raumes spielt dabei auf ideale Weise mit: Der Brahms-Saal – 32,50 Meter lang, 10,30 Meter breit und 11 Meter hoch – verfügt über eine ähnlich brillante Akustik wie der Große Musikvereinssaal.
Als ein „wahres Schatzkästlein“ beschrieb man den Kleinen Musikvereinssaal, als das Musikvereinsgebäude 1870 eröffnet wurde. Man fand sogar, dieser Saal verdiene womöglich noch mehr Bewunderung als der Große Musikvereinssaal: „Fast möchte man ihm den Preis zuerkennen in seiner Ruhe und einfachen Erhabenheit …“ Dass Theophil Hansen mit dem Brahms-Saal ein architektonisches Meisterstück des Historismus gelungen war, ist evident. Die „griechische Renaissance“, der er sich mit Anspielungen ans klassische Hellas verschrieb, macht diesen Saal tatsächlich zu einem Tempel der Kammermusik.
1993 wurde der Brahms-Saal einer umfassenden Renovierung unterzogen. Dabei griff man auf Originalentwürfe aus dem Kupferstichkabinett der Akademie der Bildenden Künste Wien zurück. Sie machten es möglich, die originale Farbgebung des Musikvereinsarchitekten Hansen zu rekonstruieren: grüne Wände, rote Säulen und viel Gold.Als der Brahms-Saal 1993 so der Öffentlichkeit übergeben wurde, schrieb eine Wiener Tageszeitung: „Um nicht zu viel zu versprechen, es ist der schönste, prunkvollste, repräsentativste Kammermusiksaal geworden, den unsereins irgendwo auf der Welt kennt.“

DE
EN
IT
FR
ES
RU
JP
RO
Sitzplan