Die Puritaner

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Mai 2026
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Die Puritaner | Vincenzo Bellini

Die Handlung von Die Puritaner ist an sich recht einfach: ein Liebesdreieck, ein politischer Gegensatz, die Drohung einer Tragödie, die in diesem Fall knapp abgewendet wird. Aber es ist Bellinis Musik, die den Unterschied macht. Jede menschliche Handlung, jeder Konflikt, jedes Unrecht wird aufgenommen und in lange, himmlische Melodien verwandelt, mit einem geschwungenen Profil, das die Zeit anhält und seit 1835 eine hypnotische Wirkung auf die Zuhörer ausübt.

Es spielt keine Rolle, dass die Geschichte in England stattfindet: Bellinis Orchester, vielleicht dank seiner Geburt in Catania, bewahrt ein mediterranes Licht, das schon Chopin und Wagner faszinierte und das ihm in Europa den Weg zum Ruhm öffnete, bevor der Tod ihn mit nur dreiunddreißig Jahren davon abhielt. Unter seinen Opern ist Die Puritanervielleicht die raffinierteste in der Instrumentierung und die abwechslungsreichste in den Charakteren: „Die Fröhlichen, die Traurigen, die Robustesten der Stücke, alles war vom Applaus geprägt“, schrieb Bellini an seinen Freund Francesco Florimo, am Tag nach der Premiere am Théâtre-Italien in Paris.

Seine letzte Oper wird am Regio unter der Leitung von Francesco Lanzillotta wiederaufgeführt, der sich bereits in Turin mit Norma und La rondine einen Namen gemacht hat, und gesungen von Stars wie John Osborn, Gilda Fiume und Simone Del Savio. Pierre-Emanuel Rousseau, nach seinen jüngsten Erfolgen am Regio mit Il barbiere di Siviglia und La rondine, inszeniert eine neue Produktion für den Anlass zwischen Klassizismus und Neoromantik.

Programm und Besetzung

Übertitel in Italienisch/Englisch

SERIOSE OPER IN DREI AKTEN

Musik von Vincenzo Bellini
Libretto von Carlo Pepoli
Basierend auf dem historischen Drama Têtes rondes et Cavaliers von Jacques-François Ancelot und Joseph-Xavier Boniface „Saintine“

Besetzung:
Francesco Lanzillotta – Dirigent
Pierre-Emmanuel Rousseau – Regie, Bühne und Kostüme
Gilles Gentner – Lichtdesign
Guillemine Burin des Roziers – Assistentin Bühne
Ulisse Trabacchin – Chordirektor
Orchester und Chor Teatro Regio Torino

Neue Inszenierung: Teatro Regio Torino

Teatro Regio di Torino

Das Teatro Regio di Torino ist eines der ältesten Opernhäuser der Welt: seine Ursprünge gehen auf das Jahr 1740 zurück, als es als prächtiger Veranstaltungsort des Savoyer Hofes eröffnet wurde.
Das von Architekt Benedetto Alfieri nach innovativen Kriterien entworfene Theater wurde schnell zu einem Ziel der damaligen Grand Tours. Nach fast zwei Jahrhunderten ununterbrochener Tätigkeit wurde das alte Gebäude – ein typisch italienisches Theater mit fünf Rängen – in der Nacht vom 8. auf den 9. Februar 1936 bei einem verheerenden Brand zerstört.

Das Feuer unterbrach jedoch das Programm des Regio nicht, das in anderen Theatern der Stadt fortgesetzt wurde, bis die heutige Struktur eröffnet wurde.
Einzigartig in der Welt durch ihr Design, wurde das neue Theater dank der Genialität des Architekten Carlo Mollino entworfen und 1973 mit Verdis I Vespri Siciliani eröffnet – in der einzigen Inszenierung von Maria Callas und Giuseppe Di Stefano.

 

Ein Theater, viele Angebote

Das Teatro Regio bietet eine reiche Opern- und Ballettsaison mit zahlreichen Opern, Balletten und Musicals.
Neben der Hauptsaison gibt es viele weitere Aktivitäten: sinfonisch-chorische und Kammermusikkonzerte mit dem Orchester, Chor und Kinderchor des Teatro Regio; eine Reihe von Vorstellungen im Piccolo Regio Puccini für Schulen und Familien; Vorträge, Führungen, Ausstellungen und Sonderveranstaltungen in Zusammenarbeit mit der Stadt Turin und Institutionen wie MITO SettembreMusica.
All diese Ereignisse machen das Teatro Regio zu einem Zentrum des kulturellen und künstlerischen Lebens von Turin, dem Piemont und darüber hinaus.

 

Anreise

Mit dem Zug
Von den Bahnhöfen Porta Susa und Porta Nuova erreicht man das Theater mit dem Taxi (10 Minuten) oder zu Fuß (etwa 20 Minuten).
Zugverbindungen nach Turin finden Sie auf folgenden Webseiten:

Trenitalia

NTV-Italo

GTT-SFM

SNCF-TGV

 

Mit dem Auto
Je nach Herkunft sind dies die Hauptzufahrten:

Aus dem Norden und Nordosten: Autobahn A4 Turin–Mailand–Triest oder A5 Turin–Aosta, Ausfahrt Corso Giulio Cesare

Aus dem Westen: Autobahn A32 Turin–Bardonecchia, Ausfahrt Corso Regina Margherita

Aus dem Süden und Südosten: Autobahn A6 Turin–Savona oder A21 Turin–Brescia, Ausfahrt Corso Unità d’Italia

Parkplätze im Stadtzentrum sind gebührenpflichtig – sowohl auf der Straße als auch in den zahlreichen Tiefgaragen in der Nähe des Theaters:
Roma/San Carlo/Castello, Santo Stefano, Vittorio Veneto, Valdo Fusi.

Beachten Sie, dass es in Turin eine Zona a Traffico Limitato (ZTL) gibt, die werktags von 7:30 bis 10:30 Uhr den Zugang zum Stadtzentrum verbietet; einige Straßen sind von 7:00 bis 20:00 Uhr ausschließlich dem öffentlichen Verkehr vorbehalten.
Wenn Sie in einem Hotel innerhalb der ZTL übernachten, kann das Hotel Ihnen eine Genehmigung für die Zufahrt ausstellen.

 

Öffentliche Verkehrsmittel
Die nächstgelegenen Haltestellen zum Teatro Regio sind:

Castello: Linien 13, 15, 55, 56

Garibaldi: Linien 4, 11, 27, 51, 57, Star2
Die nächsten U-Bahn-Stationen befinden sich an den Bahnhöfen Porta Nuova und Porta Susa (XVIII Dicembre).

 

Teatro Regio di Torino
Teatro Regio di Torino
© Ivan Cazzola
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