Die vier Jahreszeiten von Vivaldi

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April 2026
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Die Vier Jahreszeiten von Antonio Vivaldi

STADT: Neapel
ORT: Chiesa Monumentale di Santa Maria la Nova
ADRESSE: Piazza S. Maria la Nova, 44 – Neapel

 

KALENDER 2026 – 23. APRIL
EINLASS: 19:30 Uhr
BEGINN: 20:00 Uhr
ENDE: 21:20 Uhr
PAUSE: 5 Minuten zwischen den beiden Akten

 

Tickets (freie Platzwahl, nicht nummeriert)

 

NÜTZLICHE INFORMATIONEN

Tickets sind nicht erstattungsfähig.
Um Ihnen den besten Platz innerhalb Ihrer Kategorie zu garantieren, empfehlen wir, mindestens 30 Minuten vor Beginn der „Opera e Lirica“-Konzerte einzutreffen.
Kein Dresscode erforderlich.
TOILETTEN: ja

 

BESCHREIBUNG

Erleben Sie die eindrucksvolle Ausdruckskraft von Antonio Vivaldis Die Vier Jahreszeiten, aufgeführt von einem Streichquintett und Cembalo in der wunderbaren Chiesa Monumentale di Santa Maria la Nova in Neapel. Musik, die die Stimmungen der vier Jahreszeiten darstellt, war stets beliebt, und barocke Komponisten wie Werner und Fischer schufen Konzertzyklen zu diesem Thema. Doch keiner tat dies mit einer derart präzisen bildhaften Detailtreue wie Antonio Vivaldi in seinem Konzert Die Vier Jahreszeiten.

Die gesamte Barockepoche zeigte ein tiefes Interesse an den erstaunlichen natürlichen Veränderungen der Jahreszeiten. Selbst Bernini stellte sie in seinen feinen Skulpturen dar. Die barocke Kunst besitzt eine dramatische Auffassung der Beziehung zwischen Mensch und Natur sowie zwischen Mensch und Universum. Galileis Entdeckungen führten zu einer Verschiebung der Stellung des Menschen, der nicht länger im Zentrum des Kosmos stand. Daraus entstand eine neue Haltung des Staunens und der Ehrfurcht gegenüber der Macht der Natur.

 

Vivaldis Vier Jahreszeiten sind ein Symbol ihrer Epoche. Das Gefühl des Erstaunens wird nicht nur durch die spektakuläre Naturschilderung vermittelt, sondern auch durch seine musikalische Sprache. Die Komposition zielt darauf ab, den Zuhörer mit ungewöhnlichen Melodien zu verblüffen, die durch gesteigerte Rhythmik und stärkere harmonische Kontraste entstehen. Seine Musik ist dadurch freier, fließender und besser in der Lage, die erzählte Geschichte darzustellen. Die Szenen reichen vom Zwitschern verschiedener Vögel im Frühling über Sommerstürme, von fliehenden Füchsen im Herbst bis hin zu klappernden Zähnen und strömendem Regen im Winter. Entsprechend dem höchsten Ausdruck barocker Konzepte wird die Natur dramatisiert, und das Publikum fühlt sich aktiv in die rasche Abfolge der Ereignisse eingebunden.

 

Programm und Besetzung

KÜNSTLER:

Violinsolist und Dirigent: Elvin Dhimitri
Streichquintett
Cembalo

 

Elvin Dhimitri, erster Geiger von Opera e Lirica, gilt als Künstler, der leidenschaftliche Energie mit lebendiger Ausdruckskraft zu verbinden weiß. 1992 wurde er zum Konzertmeister des Bilkent Youth International Symphony Orchestra ernannt. Er trat unter anderem mit dem Luglio Musicale Symphony Orchestra of Trapani, dem La Nuova Scarlatti Symphony Orchestra of Naples und dem Toscanini Symphony Orchestra of Parma auf. Er wurde zum Ersten Geiger des Rome Philharmonic Orchestra ernannt und ist seit 1997 Mitglied des Rome and Lazio Symphony Orchestra.
Elvin Dhimitri etabliert sich weiterhin als einer der meistgeschätzten Violinisten der europäischen Musikszene, auch dank seiner außergewöhnlichen Interpretation des berühmten Konzerts Die Vier Jahreszeiten von Antonio Vivaldi, das in zahlreichen Städten wie Mailand, Madrid, Rom, Florenz und Neapel ausverkauft war.

 

PROGRAMM

Erster Teil

Konzert F XI Nr. 4 in A-Dur
Allegro molto / Andante molto / Allegro

 

Konzert „La Rustica“ RV 151 in G-Dur
Presto / Adagio / Allegro

 

Konzert RV 127 in d-Moll
Allegro / Adagio / Allegro

 

Zweiter Teil

Konzert Nr. 1 in E-Dur, RV 269, „FRÜHLING“
Allegro / Largo / Allegro (Pastorale Tanz)

 

Konzert Nr. 2 in g-Moll, RV 315, „SOMMER“
Allegro non molto – Allegro / Adagio – Presto – Adagio /
Presto (Sommergewitter)

 

Konzert Nr. 3 in F-Dur, RV 293, „HERBST“
Allegro (Bauerntanz und -lied) / Adagio molto
(Schlafende Trunkenbolde) / Allegro (Die Jagd)

 

Konzert Nr. 4 in f-Moll, RV 297, „WINTER“
Allegro non molto / Largo / Allegro

Santa Maria la Nova

CHIESA MONUMENTALE DI SANTA MARIA LA NOVA

 

Der Monumentalkomplex S. Maria la Nova ist eine wahre Schatzkammer der Geschichte, Kunst und Religiosität. Gegründet am 10. Mai 1279 auf dem Hügel mit Blick auf den antiken angevinischen Hafen von Neapel, befindet sich dieses alte Franziskanerkloster im Herzen des historischen Stadtzentrums. Im Laufe der Jahrhunderte hat es zahlreiche Umgestaltungen erfahren, die die unterschiedlichen Empfindungen und künstlerischen Stile widerspiegeln, die einander folgten. Seine Mauern bewahren Spuren verschiedener künstlerischer Schichten und zeugen von einer reichen und vielfältigen Vergangenheit.

 

Jede Ecke des Komplexes erzählt eine Geschichte: von Skulpturen der Renaissance bis zu barocken Fresken, von meisterhaft geschmückten Kapellen bis zu Kunstwerken, die jeden Raum bereichern. Die Fähigkeit, unterschiedliche Stile und Ausdrucksformen zu vereinen, macht S. Maria la Nova zu einem Ort von besonderem Interesse und seltener Schönheit. Diese Verbindung historischer und künstlerischer Elemente schafft ein einzigartiges Ambiente, in dem Spiritualität und Kultur aufeinandertreffen.

 

Heute ist S. Maria la Nova nicht nur eine monumentale Stätte von großem historischem und künstlerischem Wert, sondern auch ein prestigeträchtiger Veranstaltungsort, der zahlreiche Events beherbergt, darunter die Konzerte von „Opera e Lirica“ in der wunderbaren Chiesa Monumentale.

 

TOILETTEN: ja

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