Die Walküre

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Die Walküre – Richard Wagner
Zeitgenössisch
Sprache Deutsch
Übertitel Ungarisch Englisch Deutsch
Dauer 4 Stunden 45 Minuten inklusive zwei Pausen

 

Erster Aufzug 1 Stunde 2 Minuten
Pause 30 Minuten
Zweiter Aufzug 1 Stunde 33 Minuten
Pause 20 Minuten
Dritter Aufzug 1 Stunde 20 Minuten

 

Ich habe einen gewaltigen Sturm der Elemente und der Herzen eingefangen, der sich allmählich zu Brünnhildes magischem Schlaf beruhigt, Wagner über die Partitur von Die Walküre in einem Brief an Ferenc Liszt. Im Anschluss an das einleitende Das Rheingold bildet diese Oper über die tragische Liebe zwischen zwei Kindern Wotans den Beginn der enger gefassten dramatischen Trilogie. Erneut prallen die Gesetze der Götter aufeinander kann väterliche Liebe einen Jüngling retten, der die Heiligkeit der Ehe verletzt hat Und welche Strafen erwarten die Frau, die den noch ungeborenen und unschuldigen Helden beschützt

 

Elterliche Empfehlung Die Aufführung wird für Kinder unter 12 Jahren nicht empfohlen

 

 

Inhalt

 

Erster Aufzug
Erschöpft von der Flucht vor seinen Verfolgern durch einen Sturm stürzt Siegmund in das Haus eines Fremden und bricht zusammen. Sieglinde findet ihn am Herd liegend, und beide fühlen sich sofort zueinander hingezogen. Ihr Gespräch wird durch Sieglindes Ehemann Hunding unterbrochen, der Siegmund nach seiner Identität fragt. Siegmund nennt sich Wehwalt und schildert sein von Not geprägtes Leben, den Tod seiner Mutter und den Verlust seiner Schwester. Schließlich wird allen klar, dass Hunding mit den Feinden Siegmunds verwandt ist. Aus Gastfreundschaft wird der Hausherr Siegmund nicht sofort töten, erklärt jedoch, dass sie sich am Morgen im Kampf auf Leben und Tod begegnen müssen. Allein geblieben ruft Siegmund seinen Vater Wälse an, der in Wahrheit Wotan ist, der Göttervater in Menschengestalt, und bittet ihn um das Schwert, das er ihm einst versprochen hat. Sieglinde kehrt zurück und berichtet, dass sie Hunding einen Schlaftrunk gegeben hat, sodass sie ohne Furcht sprechen können. Sie erzählt, wie sie Hundings Frau wurde, und von dem einäugigen Fremden, der ein Schwert in den Stamm der Esche im Haus stieß, das niemand herausziehen konnte. Sie offenbart auch ihr Unglück. Siegmund umarmt sie und verspricht, sie aus der erzwungenen Ehe zu befreien. Als Mondlicht den Raum erfüllt, vergleicht Siegmund ihre Gefühle mit der Vereinigung von Liebe und Frühling. Sieglinde nennt ihn Frühling und fragt, ob sein Vater wirklich Wolfe sei. Als Siegmund erklärt, dass sein Vater Wälse ist, erkennt sie, dass er ihr Zwillingsbruder ist. Siegmund zieht das Schwert aus dem Stamm und erklärt Sieglinde zu seiner Braut. Die beiden Wälsungen finden ihr Glück vereint.

 

Zweiter Aufzug
Auf einem hohen Bergkamm spricht Wotan mit seiner Lieblingstochter Brünnhilde. Er bittet sie, seinem sterblichen Sohn Siegmund im Kampf gegen Hunding zu helfen. Gerade als sie aufbrechen will, erscheint Fricka, Wotans Gemahlin und Göttin der Ehe, und fordert die Bestrafung der ehebrecherischen und inzestuösen Geschwister, sodass Wotan Hundings Rechte schützen muss. Sie ignoriert Wotans Hoffnung, dass Siegmund durch die Rückgewinnung des Rings des Nibelungen Alberich die Götter retten könnte. Wotan erkennt, dass er in seine eigene Falle geraten ist und gibt nach. Nach Frickas Abgang erzählt er Brünnhilde die Geschichte des Rheingolds und des Fluchs, den Alberich auf den Ring gelegt hat. Brünnhilde hört erstaunt zu, während Wotan seinen gescheiterten Plan offenbart und ihr befiehlt, im Kampf auf Hundings Seite zu stehen. Im Wald versucht Siegmund derweil, die verzweifelte Sieglinde zu beruhigen. Brünnhilde erscheint ihm und kündigt seinen Tod an. Siegmund weigert sich, ohne Sieglinde nach Walhall zu gehen, und droht, beide zu töten. Gerührt entscheidet sich Brünnhilde entgegen Wotans Befehl, Siegmund zu helfen. Als Hunding erscheint, verabschiedet sich Siegmund von Sieglinde. Im Kampf scheint Siegmund dank Brünnhildes Schutz zu siegen, doch Wotan erscheint und zerbricht sein Schwert Notung mit seinem Speer. Siegmund wird von Hunding getötet, während Brünnhilde mit Sieglinde und den Schwertsplittern flieht. Wotan tötet Hunding und verfolgt Brünnhilde, um sie zu bestrafen.

 

Dritter Aufzug
Brünnhildes acht Schwestern, die Walküren, versammeln sich auf einem Berggipfel, wo sie gefallene Helden nach Walhall bringen. Sie sind überrascht, als Brünnhilde mit Sieglinde erscheint. Als sie erfahren, dass sie vor Wotans Zorn flieht, wagen sie nicht, sie zu verstecken. Verzweifelt will Sieglinde sterben, bis Brünnhilde ihr offenbart, dass sie Siegmunds Kind trägt. Sieglinde bittet um Hilfe, nimmt die Stücke von Notung und macht sich auf den Weg zu dem von Fafner bewachten Wald. Wotan erscheint, verstößt Brünnhilde aus dem Kreis der Walküren und will sie zur sterblichen Frau machen. Ihre Schwestern versuchen sie zu verteidigen, doch Wotan droht ihnen. Allein mit ihrem Vater erklärt Brünnhilde, dass sie seinem wahren Willen gefolgt sei. Wotan bleibt unerbittlich und bestimmt, dass sie in tiefen Schlaf fällt und dem ersten Mann gehören wird, der sie findet. Sie bittet ihn, sie mit einem Feuerwall zu umgeben, den nur ein Held durchqueren kann. Beide hoffen, dass dies Sieglindes ungeborener Sohn sein wird. Wotan nimmt Abschied, versetzt Brünnhilde mit einem Kuss in Schlaf und lässt Loge ein Feuer um den Felsen entfachen. Während die Flammen auflodern, belegt Wotan das Feuer mit einem Zauber, der jeden fernhält, der die Macht seines Speeres fürchtet.

Programm und Besetzung

Dirigent Ulf Schirmer
Siegmund István Kovácsházi
Hunding Krisztián Cser
Wotan Michele Kalmandy
Sieglinde Zsuzsanna Ádám
Brünnhilde Csilla Boross
Fricka Atala Schöck
Helmwige Ildikó Megyimórecz
Gerhilde Gabriella Rea Fenyvesi Opernstudio
Ortlinde Andrea Brassói Jőrös
Waltraute Andrea Szántó
Siegrune Anna Csenge Fürjes
Rossweisse Dora Jana Klarić Opernstudio
Grimgerde Diána Ivett Kiss
Schwertleite Viktória Mester

 

Mit dem Orchester der Ungarischen Staatsoper sowie dem Ungarischen Nationalballett und Studierenden der Ungarischen Tanzuniversität

 

Regie und visuelles Konzept Géza M Tóth
Bühnenbild Gergely Zöldy Z
Kostüme Ibolya Bárdosi
Projektionen Vizuális Műhely Kedd
Choreografie Marianna Venekei
Ballettmeisterin Ágnes Sárközy Holler
Dramaturgie ungarische Übersetzung Eszter Orbán
Englische Übersetzung Arthur Roger Crane

 

Komponist Richard Wagner
Libretto Richard Wagner

Ungarische Staatsoper

INFORMATION BEI VOLLEM HAUS!

Sollten für die gewählte Zeit alle Sitzplätze ausverkauft sein, Sie aber trotzdem unsere Produktion an diesem Tag sehen wollen, beginnen wir 2 Stunden vor Vorstellungsbeginn mit dem Verkauf von 84 unserer äußerst günstigen Stehplätze, mit denen Sie die besuchen können Galerie im 3. Stock. Tickets können an der Kasse des Opernhauses und über unsere Online-Schnittstelle erworben werden. Wir machen Sie darauf aufmerksam, dass die Bühne von den Stehplätzen und den Seitensitzen nur eingeschränkt einsehbar ist, gleichzeitig aber auch die Nachführung durch die Fernsehübertragung vor Ort unterstützt wird.

 

Das Gebäude der Ungarischen Staatsoper (ungarisch: Operaház) ist eines der prachtvollsten Beispiele der Neorenaissance-Architektur im Stadtteil Pest der ungarischen Hauptstadt Budapest. Zu finden ist es im VI. Bezirk (Terézváros) an der Andrássy út 22.

Das Opernhaus wurde zwischen 1875 und 1884 errichtet und von der Stadt Budapest sowie Kaiser Franz Joseph finanziert. Das Ungarische Königliche Opernhaus, wie es damals hieß, wurde am 27. September 1884 feierlich eröffnet. Das Gebäude ist überaus reich geschmückt mit barocken Elementen, mit zahlreichen Ornamenten, Gemälden und Skulpturen. Besonders erwähnenswert sind die Wandgemälde in Treppenaufgängen und dem Zuschauerraum der Oper, welche von Bertalan Székely, Mór Than und Károly Lotz angefertigt wurden. Die Budapester Oper gilt als eines der Meisterwerke von Miklós Yblund als eines der schönsten Opernhäuser der Welt.

Vor dem Gebäude findet man jeweils eine Statue von Ferenc Erkel, dem Komponisten der ungarischen Nationalhymne, und von Franz Liszt, beide geschaffen von Alajos Stróbl.

Ferenc Erkel war der erste Direktor der Oper, aber auch der bedeutende österreichische Komponist Gustav Mahler hielt hier von 1888 bis 1891 das Direktorenamt inne. Selbst Puccini hat zweimal persönlich die Premieren seiner Opern hier inszeniert.

 

Viele wichtige Künstler waren da Gäste, inklusiv der Komponist Gustav Mahler, der an Direktor der Budapester Staatsoper von 1887 bis 1891 war. Er hat zum internationalen Ansehen dieser Institution beigetragen. Wagners Opern wurden aufgeführt, sowie Magcagnis Cavalleria Rusticana. Die ungarische Staatsoper erhielt immer einen professionellen Standard, viele internationale Persönlichkeiten wie: Renée Fleming, Cecilia Bartoli, Monserrat Caballé, Placido Domingo, Luciano Pavarotti, José Cura, Thomas Hampson and Juan Diego Flórez wurden eingeladen auf der Bühne aufzutreten. Die ungarische Besetzung inkludierte unter anderem hervorragende und berühmte Künstler wie: Éva Marton, Ilona Tokody, Andrea Rost, Dénes Gulyás, Attila Fekete and Gábor Bretz.

Zu den bedeutenden Dirigenten der Staatsoper gehören Otto Klemperer, Sergio Failoni und Lamberto Gardelli. Zweite Spielstätte der Ungarischen Staatsoper ist das Erkel Theater.

 

Opera de Stat Maghiară
Attila Nagy
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