Giselle – Johan Inger | Ballett
Dauer: 1 Std. 50 Min. mit 1 Pause
Vergessen Sie Strohdächer, den Wald der Wilis und weiße Tutus! Johan Ingers Giselle, die drei Jahre nach der Aufnahme von IMPASSE ins Repertoire an die Opéra Garnier zurückkehrt, orientiert sich am berühmten romantischen Ballett, interpretiert es jedoch in einer zeitgenössischeren Dramaturgie neu.
In der Originalfassung von Jean Coralli und Jules Perrot war Giselle eine Bäuerin und Bathilde eine Prinzessin. Hier erscheinen die beiden Frauen, die beide in Albrecht verliebt sind, als freie Geister und Beobachterinnen. Dies hindert sie jedoch nicht daran, denselben Turbulenzen wie Eifersucht oder Rache zu begegnen.
Zu einer neuen musikalischen Komposition von Grégoire Hetzel thematisiert der schwedische Choreograf in zwei Akten sowohl mütterliche Liebe als auch Freundschaft und Leidenschaft. Indem er die weibliche Stärke, das Begehren und den Verlust in den Mittelpunkt stellt, zeigt er zwei Seiten der Liebe: ihre Schönheit ebenso wie ihre zerstörerische Kraft.
Johan Inger – Choreografie und Bühnenbild
Grégoire Hetzel – Musik (1972)
Bregje van Balen – Kostüme
Tom Visser – Licht
Greet Van Poek – Dramaturgie
Die Étoiles, Ersten Solotänzerinnen und Solotänzer sowie das Corps de Ballet
Musik aufgenommen vom Orchester der Pariser Oper