Tristan und Isolde

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Tristan und Isolde – Richard Wagner | Oper

Handlung in drei Aufzügen

Text: Richard Wagner

Sprache: Deutsch

 

Isol­de liebt Tri­stan, und Tri­stan liebt Isol­de. Ei­ne al­ter­na­tiv­lo­se, ei­ne chan­cen­lo­se Lie­be, denn Isol­de soll Kö­nig Mar­ke hei­ra­ten, um den Frie­den zwi­schen Ir­land und Ka­re­ol zu be­sie­geln.

Tri­stan be­glei­tet die zwi­schen Ver­ach­tung und Ver­zweif­lung Schwan­ken­de nach Ka­re­ol. »Mir er­ko­ren, mir ver­lo­ren«, singt Isol­de über Tri­stan, und wei­ter: »Tod­ge­weih­tes Haupt! Tod­ge­weih­tes Herz!« Nur im Tod scheint die Lie­be der bei­den mög­lich. Isol­des Ver­trau­te Bran­gä­ne aber ver­ab­reicht statt des ver­lang­ten To­des­tranks ei­nen Lie­bes­trank, und das Schick­sal der bei­den »Nacht­ge­weih­ten« nimmt sei­nen Lauf.

 

1. Aufzug - ca. 80 min

Pause - ca. 35 min

2. Aufzug - ca. 75 min

Pause - ca. 35 min

3. Aufzug - ca. 75 min

 

 

Handlung

 

1. - 3. Aufzug

Am Steu­er ei­nes Schif­fes steht Tri­stan, der Ad­op­tiv­sohn Kö­nig Mar­kes von Eng­land. Tri­stan bringt Isol­de, die Kö­nigs­toch­ter der un­ter­wor­fe­nen Iren, nach Eng­land.

Dort wird er sie mit dem ver­wit­we­ten Mar­ke ver­hei­ra­ten, um das Bünd­nis bei­der Völ­ker – und sei­ne ei­ge­ne Macht­po­si­ti­on – zu stär­ken. An Bord hält er sich von Isol­de fern. Statt ihr mit ge­büh­ren­dem Re­spekt zu be­geg­nen, lässt er sie in ei­nem Spott­lied ver­höh­nen, in das die ge­sam­te Mann­schaft ein­stimmt.

 

Isol­de ent­hüllt ih­rer Ver­trau­ten Bran­gä­ne die Vor­ge­schich­te: Im Krieg hat­te Tri­stan Isol­des Ver­lob­ten Mo­rold er­schla­gen. Aus dem Zwei­kampf hat­te er aber ei­ne ver­gif­te­te Wun­de da­von­ge­tra­gen. Der sie­che Tri­stan ließ sich in ei­nem Boot vor Ir­lands Küs­te aus­set­zen, um sich als Spiel­mann »Tan­tris« in Isol­des Pfle­ge zu be­ge­ben, denn nur von ih­rer Heil­kunst konn­te er Ge­sun­dung hof­fen. Isol­de er­kann­te in ihm den Mör­der ih­res Ver­lob­ten und war den­noch nicht fä­hig, Ra­che zu neh­men, als der Kran­ke ihr in die Au­gen sah.

 

Der ge­heilt ent­las­se­ne »Tan­tris« kehr­te un­ter sei­nem wah­ren Na­men als Braut­wer­ber Kö­nig Mar­kes zu­rück. Die ge­schla­ge­nen Iren hat­ten kei­ne Wahl, als die­sen An­trag an­zu­neh­men. Als Bran­gä­ne auf die von ihr mit an Bord ge­schmug­gel­ten Zau­ber­trän­ke ver­weist, mit de­ren Hil­fe viel­leicht al­les zum Gu­ten zu wen­den wä­re, be­schließt die tief ge­de­mü­tig­te Isol­de, Tri­stan und sich selbst zu ver­gif­ten. Doch statt des Gif­tes wird Bran­gä­ne den bei­den Tod­fein­den ei­nen Lie­bes­trank rei­chen, der sie zu Won­nen und Qua­len un­still­ba­rer Sehn­sucht ver­dammt.

Programm und Besetzung

Tristan: Andreas Schager

König Marke: Kwangchul Youn

Isolde: Miina-Liisa Värelä

Kurwenal: Adrian Eröd

Brangäne: Tanja Ariane Baumgartner

 

Musikalische Leitung: Alexander Soddy

Inszenierung: Calixto Bieito

Bühne: Rebecca Ringst

Kostüme: Ingo Krügler

Licht: Michael Bauer

Wiener Staatsoper

 

Öffentliche Verkehrsmittel


U-Bahn: U1, U2, U4
Straßenbahnen: 1, 2, D, 62, 65
Autobus: 59A
Lokalbahn: Badner Bahn

Es befinden sich Taxistände in der Nähe.

 

Mit dem Auto / Parken


Parken Sie 8 Stunden um € 6,-!
Die Wiener Staatsoper und die ÖPARK-Kärntnerringgarage in der Mahlerstraße 8, unter den Ringstraßengalerien, bieten dem Publikum der Wiener Staatsoper eine vergünstigte Parkpauschale.

Ab Einfahrt in die Kärntnerringgarage können Sie 8 Stunden parken und zahlen nach Entwertung Ihres Tickets bei einem der Rabattiergeräte, die in der Wiener Staatsoper aufgestellt sind nur eine Pauschale von 6,- Euro. Die Rabattiergeräte befinden sich bei folgenden Garderoben: Operngasse, Herbert von Karajan-Platz, Balkon rechts und links sowie Galerie.

Wichtig: Um den Rabatt zu erhalten, bitte bei der Einfahrt ein Ticket ziehen und nicht die Kreditkarte verwenden!

Sie können mit Ihrem in der Wiener Staatsoper entwerteten Ticket dann bequem mit Kreditkarte oder Bargeld bei den Automaten bezahlen.

Die Automaten akzeptieren Münzen und Banknoten bis zu einer Höhe von 50.- Euro. Eine über 8 Stunden hinausgehende Parkdauer wird stundenweise zum Normaltarif verrechnet.

 

Geschichte

 

Geplant wurde das Opernhaus von den Wiener Architekten August von Sicardsburg, der den Grundplan entwarf, und Eduard van der Nüll, der die Innendekoration gestaltete. Aber auch andere bedeutende Künstler wirkten mit. Etwa Moritz von Schwind, der die Fresken im Foyer und den berühmten "Zauberflöten"-Freskenzyklus in der Loggia malte. Die beiden Architekten erlebten die Eröffnung "ihres" Opernhauses nicht mehr. Der sensible van der Nüll beging Selbstmord, sein Freund Sicardsburg erlag wenig später einem Schlaganfall.

Am 25. Mai 1869 wurde das Haus mit Mozarts DON JUAN in Anwesenheit von Kaiser Franz Joseph und Kaiserin Elisabeth feierlich eröffnet.
Mit der künstlerischen Ausstrahlung unter den ersten Direktoren Franz von Dingelstedt, Johann Herbeck, Franz Jauner und Wilhelm Jahn wuchs jedoch auch die Popularität des Bauwerkes. Einen ersten Höhepunkt erlebte die Wiener Oper unter dem Direktor Gustav Mahler, der das veraltete Aufführungssystem von Grund auf erneuerte, Präzision und Ensemblegeist stärkte und auch bedeutende bildende Künstler (darunter Alfred Roller) zur Formung der neuen Bühnenästhetik heranzog.

Ein dunkles Kapitel in der Geschichte des Hauses sind die Jahre von 1938 bis 1945, als im Nationalsozialismus viele Mitglieder des Hauses verfolgt, vertrieben und ermordet wurden, zahlreiche Werke nicht mehr gespielt werden durften.

Am 12. März 1945 wurde das Haus am Ring durch Bombentreffer weitgehend verwüstet, doch bereits am 1. Mai 1945 wurde die "Staatsoper in der Volksoper" mit einer Aufführung von Mozarts DIE HOCHZEIT DES FIGARO eröffnet, am 6. Oktober 1945 folgte die Wiedereröffnung des in aller Eile restaurierten Theaters an der Wien mit Beethovens FIDELIO. Damit gab es für die nächsten zehn Jahre zwei Spielstätten, während das eigentliche Stammhaus mit großem Aufwand wiedererrichtet wurde.

Schon am 24. Mai 1945 hatte der Staatssekretär für öffentliche Bauten, Ing. Julius Raab, den Wiederaufbau der Wiener Staatsoper verkündet. Nur die Hauptfassade, die Feststiege und das Schwindfoyer waren von den Bomben verschont geblieben - mit neuem Zuschauerraum und modernisierter Technik wurde die Wiener Staatsoper glanzvoll mit Beethovens FIDELIO unter Karl Böhm am 5. November 1955 wiedereröffnet. Die Eröffnungsfeierlichkeiten wurden vom Österreichischen Fernsehen übertragen und in der ganzen Welt zugleich als Lebenszeichen der neuerstandenen 2. Republik verstanden.

Heute gilt die Wiener Staatsoper als eines der wichtigsten Opernhäuser der Welt, vor allem als das Haus mit dem größten Repertoire. Direktor ist seit 1. September 2010 Dominique Meyer.

Opera de Stat Viena
© Bwag/Commons
© Wiener Staatsoper
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