Wolfgang Amadeus Mozart, Requiem

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Das Konzert wird mit einem feinsinnigen Werk von Leopold Koželuch eröffnet: dem Konzert für Klavier zu vier Händen, anvertraut der eleganten Interpretation von Barbara Cattabiani und Claudia Agostini.

 

Als führende Persönlichkeit der Wiener Klassik wurde Koželuch von seinen Zeitgenossen für seinen klaren und brillanten Stil geschätzt, der die melodische Anmut seiner Epoche mit einer lebendigen und ausdrucksstarken pianistischen Schreibweise zu verbinden wusste. In dieser seltenen Aufführung für Klavier zu vier Händen bietet der enge Dialog zwischen den beiden Interpretinnen dem Publikum einen Moment des Gleichgewichts und der Leichtigkeit und bereitet mit seiner Lichtfülle auf das Hören von Mozarts monumentalems Requiem im zweiten Teil des Konzerts vor.

 

Das Requiem in d-Moll K 626, Wolfgang Amadeus Mozarts letztes unvollendetes Werk, stellt ein Labyrinth aus Widersprüchen und Geheimnissen dar, das im Laufe der Zeit Historiker und Musikwissenschaftler gespalten, Spekulationen genährt und Leidenschaften entfacht hat. Mozart vollendete lediglich das Introitus Requiem aeternam und skizzierte die Hauptteile des Werkes, wobei er gelegentlich das melodische Motiv der Begleitung andeutete. In diesem Stadium entstanden das Kyrie, die Sequenz (mit dem Lacrimosa, das nach den ersten acht Takten abbricht) sowie das Offertorium.

 

Nach Mozarts Tod beauftragte seine Frau Constanze drei Schüler ihres Mannes mit der Vollendung des Requiems, um den ursprünglichen Intentionen des Werkes möglichst nahe zu kommen. Letztlich setzte jedoch nur Franz Xaver Süssmayr die Arbeit fort, ordnete die Beiträge der vorherigen Mitarbeiter zu einem homogenen Ganzen und vervollständigte die im Manuskript völlig fehlenden Passagen. Bereits in den ersten Takten ist ein Gefühl der Angst spürbar, als fürchte der Komponist den Tod und das Gericht – als seien sie bereits gegenwärtig.

Programm und Besetzung

E. BLOCH
Baal Shem: II. Nigun
Solovioline: Matteo Manzone

 

W. A. MOZART
Requiem in D-Moll K. 626

 

Lorenzo Macri, Dirigent
Mariangela Cafaro, Sopran
Olivia Andreini, Mezzosopran
Delfo Paone, Tenor

Ferruccio Finetti, Bass/Bariton

 

CORI ACCADAMIA VOCALE ROMANA & LA FENICE
ORCHESTRA SINFONICA CITTÀ DI ROMA

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Sankt Paul in den Mauern

ST. PAUL’S WITHIN THE WALLS KIRCHE
Die St.-Pauls-Kirche innerhalb der Mauern aus dem 19. Jahrhundert ist eine anglikanische Kirche im Stadtzentrum von Rom und hat aufgrund ihrer hervorragenden Akustik stets klassische Musiker und Sänger beherbergt. Sie wurde 1873 erbaut und war die erste nicht-katholische Kirche Roms innerhalb der Stadtmauern.
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ANFAHRT ZUR ST. PAUL’S WITHIN THE WALLS KIRCHE
Via Nazionale 16A – Rom
Metro: Linie A Repubblica – Linie B Termini
Bus: Linie 40, 60, 64, 70, 170

 

NÜTZLICHE INFORMATIONEN
Tickets sind nicht erstattungsfähig.
Um Ihnen den besten Platz in Ihrer Kategorie zu sichern, empfehlen wir, mindestens 30 Minuten vor Beginn der Konzerte anzukommen.
Keine Kleiderordnung erforderlich.

Toilette: ja
Barrierefreier Zugang: ja

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