Woolf Works Ballett
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Woolf Works – Wayne McGregor | Ballett
Über die Produktion
Ein Triptychon von Balletten, inspiriert von Virginia Woolfs bedeutenden Romanen Mrs Dalloway, Orlando und The Waves sowie von Elementen ihrer Briefe, Essays und Tagebücher, erforscht Woolf Works das Zusammenspiel von Form und Inhalt in Woolfs Schaffen – eine Wiedererschaffung der lebendigen, impressionistischen Qualitäten ihrer Prosa, in der Emotionen und Empfindungen Vorrang vor der Handlung haben.
Woolf Works bringt das Wesen eines künstlerischen Lebens zum Ausdruck, das von dem Streben nach einem freieren, einzigartig modernen Realismus geprägt ist, und lässt Woolfs Welt aus Granit und Regenbogen lebendig werden, in der der Mensch zugleich physischer Körper und grenzenlose Essenz ist.
Das Werk vereint Wayne McGregor erneut mit dem gefeierten britischen Komponisten Max Richter, der eine eigens in Auftrag gegebene Partitur mit elektronischer und Live-Musik schafft, mit Bühnenbildern der Architekturbüros Ciguë und We Not I sowie Kostüm- und Lichtdesigns der langjährigen Mitarbeiter Moritz Junge und Lucy Carter.
Ein Werk im Auftrag des Royal Ballet London.
Gesamtlänge - ca. 95 Minuten
Über die Choreografie
Woolf Works markiert einen Wendepunkt im erzählenden klassischen Ballett. Das Werk hat das Genre des Handlungsballetts ins 21. Jahrhundert geführt, indem es kraftvolle Choreografie mit innovativer Technologie verbindet.
Woolf Works ist in drei Akte gegliedert I now, I then, Becomings und Tuesday, die sich jeweils deutlich in visueller Gestaltung und Choreografie unterscheiden. Woolf Works ist keine wörtliche Darstellung von Woolfs Schreiben Es ist sehr opulent, mit neuen Visualisierungstechniken und einer collageartigen Struktur eine intensive Überlagerung und Kollision der Sinne. Es ist interessant, das Stück im Geist von Woolfs Schreiben zu choreografieren und zu gestalten als sich entfaltender Bewusstseinsstrom statt als wörtliche Umsetzung der Handlung der Romane Wayne McGregor
Gut zu wissen
Woolf Works wurde 2015 vom Royal Ballet uraufgeführt. Wayne McGregor schuf die Rolle der Virginia Woolf für die Ballettdirektorin Alessandra Ferri, die für ihre Interpretation mit dem Laurence Olivier Award ausgezeichnet wurde.
Programm und Besetzung
Musikalische Leitung: Paul Connelly
Konzept, Inszenierung & Choreografie: Wayne McGregor
Musik: Max Richter
Bühne: Ciguë, We Not I, Wayne McGregor
Kostüme: Moritz Junge
Licht: Lucy Carter
Film Design: Ravi Deepres
Dramaturgie: Uzma Hameed
Make-up Designer: Kabuki
Sound Associate: Chris Ekers
Wiener Staatsoper
Öffentliche Verkehrsmittel
U-Bahn: U1, U2, U4
Straßenbahnen: 1, 2, D, 62, 65
Autobus: 59A
Lokalbahn: Badner Bahn
Es befinden sich Taxistände in der Nähe.
Mit dem Auto / Parken
Parken Sie 8 Stunden um € 6,-!
Die Wiener Staatsoper und die ÖPARK-Kärntnerringgarage in der Mahlerstraße 8, unter den Ringstraßengalerien, bieten dem Publikum der Wiener Staatsoper eine vergünstigte Parkpauschale.
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Geschichte
Geplant wurde das Opernhaus von den Wiener Architekten August von Sicardsburg, der den Grundplan entwarf, und Eduard van der Nüll, der die Innendekoration gestaltete. Aber auch andere bedeutende Künstler wirkten mit. Etwa Moritz von Schwind, der die Fresken im Foyer und den berühmten "Zauberflöten"-Freskenzyklus in der Loggia malte. Die beiden Architekten erlebten die Eröffnung "ihres" Opernhauses nicht mehr. Der sensible van der Nüll beging Selbstmord, sein Freund Sicardsburg erlag wenig später einem Schlaganfall.
Am 25. Mai 1869 wurde das Haus mit Mozarts DON JUAN in Anwesenheit von Kaiser Franz Joseph und Kaiserin Elisabeth feierlich eröffnet.
Mit der künstlerischen Ausstrahlung unter den ersten Direktoren Franz von Dingelstedt, Johann Herbeck, Franz Jauner und Wilhelm Jahn wuchs jedoch auch die Popularität des Bauwerkes. Einen ersten Höhepunkt erlebte die Wiener Oper unter dem Direktor Gustav Mahler, der das veraltete Aufführungssystem von Grund auf erneuerte, Präzision und Ensemblegeist stärkte und auch bedeutende bildende Künstler (darunter Alfred Roller) zur Formung der neuen Bühnenästhetik heranzog.
Ein dunkles Kapitel in der Geschichte des Hauses sind die Jahre von 1938 bis 1945, als im Nationalsozialismus viele Mitglieder des Hauses verfolgt, vertrieben und ermordet wurden, zahlreiche Werke nicht mehr gespielt werden durften.
Am 12. März 1945 wurde das Haus am Ring durch Bombentreffer weitgehend verwüstet, doch bereits am 1. Mai 1945 wurde die "Staatsoper in der Volksoper" mit einer Aufführung von Mozarts DIE HOCHZEIT DES FIGARO eröffnet, am 6. Oktober 1945 folgte die Wiedereröffnung des in aller Eile restaurierten Theaters an der Wien mit Beethovens FIDELIO. Damit gab es für die nächsten zehn Jahre zwei Spielstätten, während das eigentliche Stammhaus mit großem Aufwand wiedererrichtet wurde.
Schon am 24. Mai 1945 hatte der Staatssekretär für öffentliche Bauten, Ing. Julius Raab, den Wiederaufbau der Wiener Staatsoper verkündet. Nur die Hauptfassade, die Feststiege und das Schwindfoyer waren von den Bomben verschont geblieben - mit neuem Zuschauerraum und modernisierter Technik wurde die Wiener Staatsoper glanzvoll mit Beethovens FIDELIO unter Karl Böhm am 5. November 1955 wiedereröffnet. Die Eröffnungsfeierlichkeiten wurden vom Österreichischen Fernsehen übertragen und in der ganzen Welt zugleich als Lebenszeichen der neuerstandenen 2. Republik verstanden.
Heute gilt die Wiener Staatsoper als eines der wichtigsten Opernhäuser der Welt, vor allem als das Haus mit dem größten Repertoire. Direktor ist seit 1. September 2010 Dominique Meyer.

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