Die verkaufte Braut
Januar 2027 | ||||||
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Die verkaufte Braut – Bedřich Smetana | Oper
Komische Oper in drei Akten
Text: Karel Sabina
Neue deutsche Textfassung Susanne Felicitas Wolf
in Zusammenarbeit mit Sergio Morabito
Sprache: Deutsch
1. & 2. Akt: 90 Minuten
Pause: 30 Minuten
3. Akt: 60 Minuten
Handlung
Die Vorgeschichte
Der Kleinbauer Krušina hat sich bei dem Großgrundbesitzer Tobias Mícha hoch verschuldet. Um sich freizukaufen, hat er ohne Wissen seiner Frau Ludmila die gemeinsame Tochter Mařenka dem Sohn des Mícha als Braut vertraglich zugesichert.
Mícha hat – beziehungsweise hatte – zwei Söhne. Der ältere aus erster Ehe wurde von seiner Stiefmutter Háta, Michás zweiter Frau, zugunsten ihres Sohnes Vašek vom Hof verdrängt und gilt als seither verschollen. Nun soll Mařenka Vašek heiraten. Mařenka liebt aber Jeník, einen fremden Burschen, der im Dorf Arbeit gefunden hat und der sie ebenfalls liebt.
1. Akt
Auf dem Land wird Kirchweih gefeiert. Heute soll Mařenka dem von ihrem Vater gewünschten Bräutigam Vašek vorgestellt werden. Mařenka ist beunruhigt über die Sorglosigkeit Jeníks. Auf ihre Bitte, von seiner Vergangenheit zu berichten, gibt Jeník nur so viel preis, dass er aus einem reichen Haus stamme, aber von seiner Stiefmutter um sein Erbe gebracht wurde. Die beiden Liebenden versprechen, sich ewig treu zu bleiben.
Krušina hat den Heiratsvermittler Kecal beauftragt, die Verheiratung Mařenkas mit Vašek unter Dach und Fach zu bringen. Ludmilas Einwände werden von den beiden Männern vom Tisch gewischt, doch Mařenka verteidigt entschlossen ihre Liebe zu Jeník. Sie weigert sich, den vorbereiteten Ehevertrag zu unterschreiben. Das Dorf feiert ausgelassen.
2. Akt
Die Männer besingen die sorgenbrechende Kraft des Bieres, Jeník preist die Macht der Liebe, Kecal die des Geldes. Mařenka hat dem herausgeputzten Vašek aufgelauert. Sie nutzt aus, dass beide sich nie gesehen haben und schildert die ihm zugedachte Braut als gewalttätiges Scheusal. Auf Vašeks Avancen ihr gegenüber geht sie nur so weit ein, als sie ihm den Schwur abnimmt, auf Krušinas Tochter für immer zu verzichten.
Kecal gelingt es inzwischen, Jeník durch das Angebot von 300 Gulden einerseits und Drohungen andererseits zum Verzicht auf Mařenka zu bewegen. Jeník stellt aber zwei Bedingungen: Er verzichtet zu keines anderen Gunsten als des Mícha Sohn, und mit der Hochzeit müssen die Schulden des Brautvaters als verjährt gelten. Jeníks Brautverkauf wird vor den Augen und zur Empörung des feiernden Dorfs vertraglich besiegelt.
3. Akt
Ein Zirkus hat auf der Festwiese sein Zelt aufgeschlagen. Vor Vašek geben die Artisten eine Probe ihrer Kunst. Dabei verliebt sich Vašek in die Schaustellerin Esmeralda, und diese kann ihn überreden, bei der Vorstellung für den betrunkenen Darsteller des Tanzbären einzuspringen. Kecal will das Geschäft in Anwesenheit der Elternpaare abschließen, doch Vašek erklärt, Mařenka auf keinen Fall nehmen zu wollen.
Kecal und Krušina konfrontieren Mařenka mit Jeníks Unterschrift, mit der er ihren Verkauf besiegelt hat. Vašek erkennt in Mařenka die attraktive Warnerin vom Vormittag und willigt seinerseits in die Hochzeit ein. Der verstörten Mařenka wird eine kurze Bedenkzeit eingeräumt. Sie kann Jeníks Liebesverrat nicht begreifen.
Als Jeník auf Mařenka zutritt, weist sie jeden seiner Erklärungsversuche zurück und will nur wissen, ob die Unterschrift auf dem Vertrag die seine ist. Jeník bejaht. Als Jeník sie an der Seite Kecals auch noch bedrängt, in die Hochzeit mit Míchas Sohn einzuwilligen, ruft sie selbst die Brauteltern und das ganze Dorf zusammen, um die peinigende Situation zu beenden, indem sie in eine Ehe mit Vašek einwilligt. Da erkennen Mícha und Háta in Jeník ihren verstoßenen Sohn. Sie und der ebenfalls geprellte Kecal können Mařenkas Ehe mit Míchas Erstgeborenen Jeník nicht länger verhindern. Panik bricht aus: Der Bär ist los! Doch es ist Vašek, der in seinem Fell wütet – Mutter Háta ruft ihn zur Ordnung. Vater Mícha reicht Jeník die Hand zur Versöhnung und verweigert dem Brautpaar seinen Segen nicht.
Programm und Besetzung
Krušina: Bartosz Urbanowicz
Ludmila: Margaret Plummer
Mařenka: Olga Bezsmertna
Mícha: Hans Peter Kammerer
Háta: Monika Bohinec
Jeník: Pavel Černoch
Vašek: Matthäus Schmidlechner
Kecal: Peter Kellner
Musikalische Leitung: Tomáš Hanus
Inszenierung: Dirk Schmeding
Bühne: Robert Schweer
Kostüme: Alfred Mayerhofer
Choreografie: Annika Dickel
Licht: Tim van ’t Hof
Video: Johannes Kulz
Wiener Staatsoper
Öffentliche Verkehrsmittel
U-Bahn: U1, U2, U4
Straßenbahnen: 1, 2, D, 62, 65
Autobus: 59A
Lokalbahn: Badner Bahn
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Mit dem Auto / Parken
Parken Sie 8 Stunden um € 6,-!
Die Wiener Staatsoper und die ÖPARK-Kärntnerringgarage in der Mahlerstraße 8, unter den Ringstraßengalerien, bieten dem Publikum der Wiener Staatsoper eine vergünstigte Parkpauschale.
Ab Einfahrt in die Kärntnerringgarage können Sie 8 Stunden parken und zahlen nach Entwertung Ihres Tickets bei einem der Rabattiergeräte, die in der Wiener Staatsoper aufgestellt sind nur eine Pauschale von 6,- Euro. Die Rabattiergeräte befinden sich bei folgenden Garderoben: Operngasse, Herbert von Karajan-Platz, Balkon rechts und links sowie Galerie.
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Die Automaten akzeptieren Münzen und Banknoten bis zu einer Höhe von 50.- Euro. Eine über 8 Stunden hinausgehende Parkdauer wird stundenweise zum Normaltarif verrechnet.
Geschichte
Geplant wurde das Opernhaus von den Wiener Architekten August von Sicardsburg, der den Grundplan entwarf, und Eduard van der Nüll, der die Innendekoration gestaltete. Aber auch andere bedeutende Künstler wirkten mit. Etwa Moritz von Schwind, der die Fresken im Foyer und den berühmten "Zauberflöten"-Freskenzyklus in der Loggia malte. Die beiden Architekten erlebten die Eröffnung "ihres" Opernhauses nicht mehr. Der sensible van der Nüll beging Selbstmord, sein Freund Sicardsburg erlag wenig später einem Schlaganfall.
Am 25. Mai 1869 wurde das Haus mit Mozarts DON JUAN in Anwesenheit von Kaiser Franz Joseph und Kaiserin Elisabeth feierlich eröffnet.
Mit der künstlerischen Ausstrahlung unter den ersten Direktoren Franz von Dingelstedt, Johann Herbeck, Franz Jauner und Wilhelm Jahn wuchs jedoch auch die Popularität des Bauwerkes. Einen ersten Höhepunkt erlebte die Wiener Oper unter dem Direktor Gustav Mahler, der das veraltete Aufführungssystem von Grund auf erneuerte, Präzision und Ensemblegeist stärkte und auch bedeutende bildende Künstler (darunter Alfred Roller) zur Formung der neuen Bühnenästhetik heranzog.
Ein dunkles Kapitel in der Geschichte des Hauses sind die Jahre von 1938 bis 1945, als im Nationalsozialismus viele Mitglieder des Hauses verfolgt, vertrieben und ermordet wurden, zahlreiche Werke nicht mehr gespielt werden durften.
Am 12. März 1945 wurde das Haus am Ring durch Bombentreffer weitgehend verwüstet, doch bereits am 1. Mai 1945 wurde die "Staatsoper in der Volksoper" mit einer Aufführung von Mozarts DIE HOCHZEIT DES FIGARO eröffnet, am 6. Oktober 1945 folgte die Wiedereröffnung des in aller Eile restaurierten Theaters an der Wien mit Beethovens FIDELIO. Damit gab es für die nächsten zehn Jahre zwei Spielstätten, während das eigentliche Stammhaus mit großem Aufwand wiedererrichtet wurde.
Schon am 24. Mai 1945 hatte der Staatssekretär für öffentliche Bauten, Ing. Julius Raab, den Wiederaufbau der Wiener Staatsoper verkündet. Nur die Hauptfassade, die Feststiege und das Schwindfoyer waren von den Bomben verschont geblieben - mit neuem Zuschauerraum und modernisierter Technik wurde die Wiener Staatsoper glanzvoll mit Beethovens FIDELIO unter Karl Böhm am 5. November 1955 wiedereröffnet. Die Eröffnungsfeierlichkeiten wurden vom Österreichischen Fernsehen übertragen und in der ganzen Welt zugleich als Lebenszeichen der neuerstandenen 2. Republik verstanden.
Heute gilt die Wiener Staatsoper als eines der wichtigsten Opernhäuser der Welt, vor allem als das Haus mit dem größten Repertoire. Direktor ist seit 1. September 2010 Dominique Meyer.

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